Die Social-Media Bestattung
Versprochen ist versprochen. Ein Beispiel sinnloser Twitter-Nutzung.
Es war zu erwarten, dass die ersten Leute bald live von einer Beerdigung twittern. Einen tollen Namen gibt es auch für dieses Phänomen: Social Media-Bestattung. Das könnte glatt zum Unwort des Jahres gekürt werden. Ein schönes Beispiel bringt der ethority-Weblog.
Kimberly Hoppe, die Reporterin der „Abendzeitung” tippte ständig in ihr Handy während der Trauerfeierlichkeiten für ihren ehemaligen Plattenboss und Bertelsmann-Manager Monti Lüftner. Der Grund: sie zwitscherte und fütterte Twitter mit 140 Zeichen langen Meldungen von der Beerdigung.
„Beerdigung Monti Lüftner. Alle Promis schauen sehr, sehr traurig – auch die Fotografen tragen Schwarz. Wolfgang Seybold schluckt.”
„@ebs Mir muss gar niemand das iPhone wegnehmen. Akku ist gleich leer und die Monti-Beerdigung ist jetzt vorbei #Bussi-Tussi”
Darauf kann ich echt verzichten und sage nur “Tussi-Bussi”

Dienstag, 26. Mai 2009 10:20
Moin Birgt,
ohne jetzt pro oder contra Twitter Position beziehen zu wollen, hier noch etwas Futter für Twitter-Skeptiker:
Beim Dienst http://tweeji.com ist es möglich, die (natürlich gefakten) Kurzmitteilungen bereits verstorbener Prominenter zu abonnieren…
Aber ansonsten mag Twitter durchaus einen Mehrwert haben
Gruß Stephan
Mittwoch, 10. Juni 2009 8:54
Dank Twitter wird mir der Stoff für diesen Blog nie ausgehen. Interessanter Link, Danke.