Vom Foto zum Film: Lebensfilm
Die Formen der Erinnerung wandeln sich, die technischen Möglichkeiten tragen das ihre dazu bei.
Seit März 2006 gibt es das Unternehmen LEBENSFILM in Köln. Aus vorhandenen Fotografien erstellt Tobias Pollmüller und sein Team mit Hilfe modernster Computertechnologie und an professionellen TV-Schnittplätzen einzigartige Filmportraits. Beauftragt werden die Portraits von Angehörigen verstorbener Menschen, die sich sich durch diese besondere Form die Erinnerung bewahren wollen. Das Angebot hat inzwischen Nachahmer gefunden. Doch ich schätze die Sensibilität und das Einfühlungsvermögen der Filmemacher, die in den Filmen von LEBENSFILM spürbar ist.
Die Fotografien werden mit den Angehörigen gemeinsam ausgewählt und wenn möglich einem persönlichen Gespräch mit den Erinnerungen aus dem Leben des porträtierten Menschen verbunden. Auf der Webseite des Unternehmens können Beispiele angeschaut werden.
Weitere Projekte von Tobias Pollmüller sind “Hospiz macht Schule” und “Lebensfilm und Demenz“. Auf filmische Art und Weise entstanden die Biografien von zwei demenziell erkrankten Bewohnerinnen eines Pflegeheimes.
