England trägt Trauer
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat dem britischen Premierminister David Cameron ihr Mitleid ausgesprochen.
Beim Frühstück lese ich diese Sätze in der Zeitung. Millionen Menschen rund um den Erdball waren Zeugen. Fassungslos schauen wir auf das Geschehen. Die Zukunft Englands wurde jäh unterbrochen. Nie werden wir wissen, was aus England noch hätte werden können. Die Unachtsamkeit von vier Menschen verursacht eine nationale Tragödie. Es macht traurig und wütend zugleich. Doch der entscheidende Moment kann nicht wiederholt werden. Er ist unwiederbringlich verloren. Nie werden wir wissen können, was im entscheidenden Moment in den Verantwortlichen vorgegangen ist. Ein kleiner Moment der Unachtsamkeit, und das Leben unzähliger Menschen hat sich verändert. Es ist nicht wieder gut zu machen. Hier hilft es, sich der Worte Jesu zu erinnern:
“Wer ohne Fehler ist, werfe den ersten Stein.”
Verpasste Chancen und falsche Wege haben dazu beigetragen, dass die Zukunft Englands nun zu Grabe getragen wird. Andere hatten es im Fuß, England ins Leben zurückzuholen, doch auch sie haben versagt. Mit der Last der Verantwortung werden die Schuldigen leben müssen. Doch jeder trage sein eigenes Päckchen. Alle die dabei waren, hätten das Geschehen wenden können, wenn sie im rechten Moment am rechten Platz gewesen wären. Wir alle müssen nun lernen, mit dem Verlust zu leben. Am meisten die Engländer, die dem Geschehen am nächsten stehen. Wir alle fühlen mit. Unser aller Bedauern gilt der großen Fussballnation. Danke, Angela Merkel, Sie sprechen uns aus dem Herzen. Ihr ehrlicher Umgang mit dem Verlust und Ihr tiefes Mitgefühl sind die Basis für ein weiteres gutes Zusammenleben der Nationen.
