Beiträge vom September, 2010

Alle Jahre wieder Tag des Friedhofs

Donnerstag, 30. September 2010 10:07

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Tag des Friedhofs in Freiburg

Inzwischen ist der “Tag des Friedhofs” in vielen Städten schon eine Art Institution geworden. Auf Initiative von Städten und Kommunen, Friedhofsverwaltungen, Friedhofsgärtnern, Bestattern, Steinmetzen, Floristen und der Religionsgemeinschaften entsteht jährlich im Herbst eine bunte Vielfalt von Angeboten. Der Friedhof wird als Ort der Lebenden in Erinnerung gebracht, damit die Lebenden ihre Toten auf dem Friedhof begraben lassen und nicht in die Wälder und Flüsse, zur Ostsee und auf die Schweizer Almwiese bringen.

Am vergangenen Sonntag gab es einen solchen Tag auch hier in Freiburg, der Stadt, in der ich lebe. Vorneweg gesagt, das Angebot war abwechslungsreich und wurde von der Bevölkerung gut angenommen. Vorträge, Führungen, Trauercafe und Ausstellung waren gut besucht. Einzig der “Musikalische Spaziergang” über den Hauptfriedhof mit den Street  Stompers, endete recht schnell unter einem schützenden Dach. Es war die Stunde des großen Regenschauers.

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Der Friedhof bot an diesem Tag nicht nur Kultur und Natur, sondern bei der Podiumsdiskussion zum Thema “Wer muss die Bestattung bezahlen” auch Streitkultur. Die Brisanz des Themas war den Nichtfachleuten unter den Besuchern sicher nicht im Vorfeld bewusst, dafür aber den zahlreich erschienenen Bestattern. Immer mehr Menschen sind auf die (teilweise) Übernahme der Bestattungskosten durch “das Amt” angewiesen. Die Kosten steigen. Die Aktenberge der Sachbearbeiter werden immer höher. Die Bestatter warten immer länger auf’s Geld. Und die Spezialität in Freiburg: die Grundlage für die Übernahme einzelner Posten auf der Bestattungsrechnung ist nicht transparent. So wurde deren Veröffentlichung auch vehement eingefordert. Ob der “normale Besucher”, die “normale Besucherin” noch nachvollziehen konnte, worum es genau geht, sei dahingestellt. Aber Hut ab vor den Veranstaltern, die es gewagt haben, dieses brennende Thema öffentlich mit einem gut durchmischten Podium zu diskutieren.

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Wem nach der Diskussion der Kopf rauchte, der konnte sich ganz klassisch beim Bildhauer beraten und bei der naturkundlichen Führung begeistern lassen.

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#Sept bemerkenswerte Trauerreden: Lady Diana Spencer

Mittwoch, 15. September 2010 0:00

Wie? So lange ist das jetzt schon her? Am  6. September 1997 fand die Beerdigung von Lady Diana Spencer statt, noch besser bekannt als “Prinzessin Diana”.

Diese Frau hat unzählige Menschen mit ihrer Ausstrahlung bewegt. Gleichzeitig bot ihre gesellschaftliche Stellung und ihre Geschichte im englischen Königshaus Anknüpfungspunkte für die Projektion von Sehnsüchten gemeiner Menschen und die Gewinnerzielungsabsichten der Regenbogenpresse.

Eine sehr persönliche und wie ich finde authentische Rede hat Dianas Bruder, der Earl of  Spencer, gehalten.

“Es herrscht eine Versuchung, dich im Gedächtnis überhastet Heiligzusprechen.”

Natürlich gab es den Versuch, diese engagierte Frau als Heilige zu stilisieren. Doch was mir Lady Di sympathisch machte, waren die Berichte über ihre so ganz und gar menschliche Seite, die es neben dem Medientanz um das Königshaus auch gab.

Hier der Link zur Rede.

Dieser Artikel ist Beitrag 7 von 12 Beiträgen der Artikel-Serie Bemerkenswerte Trauerreden.

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