Beiträge vom Oktober, 2010

Der Tod im Netz – Programmtipp Deutschlandfunk

Sonntag, 31. Oktober 2010 10:34

Der Tod im Netz – Der digitale Nachlass will geregelt werden

Deutschlandfunk Marktplatz
am 4. November 2010 um 10:10 Uhr

Am Mikrofon: Wiebke Lehnhoff

In Deutschland sterben jedes Jahr knapp eine Million Menschen. Viele von ihnen nutzten zuhause einen PC und waren im Internet unterwegs. Sie regelten ihre Geldgeschäfte online, bestellten Waren im Netz, unterhielten eine eigene Homepage oder waren Mitglied in einem sozialen Netzwerk.

In jedem Fall speicherten sie unzählige Daten und Dateien auf Ihrem PC und hinterließen Spuren im Netz. Dieser digitale Nachlass muss inzwischen genau so sorgfältig geregelt werden wie Schriftstücke aus Papier. Denn in der digitalen Privatsphäre schlummern nicht nur wichtige Hinweise für die Entscheidung, ob man ein Erbe überhaupt antreten soll. Intime Daten auf einem PC können Angehörige auch negativ überraschen.

Was passiert mit all den Daten eines Hightechanwenders? Wer darf Daten löschen, Benutzerkonten übernehmen und Passwörter einsehen? In der realen Welt helfen Erb- und Totenschein, im Internet ist es dagegen ein Leichtes, auch ohne Kontrolle das digitale Leben eines Verstorbenen einfach weiter zu führen. Wie sich der digitale Nachlass vor und nach dem Tod regeln lässt, darüber informiert Wiebke Lehnhoff mit ihren Studiogästen im Marktplatz.

Ich bin als Gründerin von SEMNO als Expertin ins Studio eingeladen und freue mich auf die Fragen der Hörerinnen und Hörer.

Die Nummer für das Hörertelefon: 00 800 – 44 64 44 64

Die Nummer für das Faxgerät: 00 800 – 44 64 44 65

Die E-Mail-Adresse: marktplatz@dradio.de

> die Ankündigung

Thema: Digitaler Nachlass, Internet | Kommentare (0) | Autor:

# Okt bemerkenswerte Trauerreden: Oberfeldwebel Florian Pauli

Dienstag, 26. Oktober 2010 10:11

Wieder ist ein deutscher Soldat in Afghanistan gestorben. Seit 2002 wurden mehr als 40 Soldaten bei diesem Auslandseinsatz getötet. Die Trauerrede des Bundesministers der Verteidigung, Dr. Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg, anlässlich der Trauerfeier für den am 7. Oktober 2010 gefallenen Oberfeldwebel Florian Pauli ist nachzulesen auf der Seite Bundesministeriums der Verteidigung.

Wie hält man eine Trauerrede für einen jungen Mann in Uniform, der bei einem Selbstmordanschlag in einem fernen Land getötet wurde. Die Trauer ist immer vermischt mit der Frage: Was tut dieser junge Mann, was tun die Uniformträger in diesem fernen Land, dass sein Tod irgendeinen Sinn erhält? Zu Guttenberg sagt dazu:

“Wir lassen junge Menschen schwören, für unser Land tapfer zu sein. Und dann sind sie es und dann sterben sie tapfer.”

“Tapfer” im Leben meint furchtlos, heldenhaft, mutig, rechtschaffen, tatkräftig, waghalsig, unverzagt, furchtfrei, entschlossen, wacker, mannhaft, verwegen, gewagt, todesmutig etc. Tapfer kann man es nennen, wenn ein Soldat sich für einen Einsatz in Afghanistan meldet, in aller Bedeutungsvielfalt des Wortes “tapfer”. Aber kann ein Mensch “tapfer” sterben? Auf jeden Fall fühlt sich besser an als “feige” (was das Gegenteil von “tapfer” wäre) oder “sinnlos” (was Folge der Frage “warum in Afghanistan” wäre) sterben.

So lasse ich zwei unterschiedliche Stimmen zu Wort kommen:

Blog Soldatenglück mit der Überschrift: “Es war dieser Gedanke des Helfens, der schon früh einen so wichtigen Platz in seinem Leben einnahm.”

Kolumne von Mely Kiyak (Frankfurter Rundschau) mit dem Titel: “Lieber Himmel” – Dort in Afghanistan kämpft niemand für unsere Freiheit. 

Dieser Artikel ist Beitrag 10 von 12 Beiträgen der Artikel-Serie Bemerkenswerte Trauerreden.

Thema: Gräber des Krieges, Trauerredner | Kommentare (1) | Autor:

Bonmot – Sie haben die Toten

Sonntag, 24. Oktober 2010 14:20

Manche Werbung ist einfach genial. Eines Tages stand ich vor einem Büroartikelmarkt. Es war die Jahreszeit, in der die Kalender für das kommende Jahr angepriesen werden.

Hier in Freiburg gibt es ein Geschäft, das wirbt mit:

“Die neuen Kalender sind eingetroffen”.

Langweilig, nicht wahr?

Jener besagte Büroartikelmarkt warb dagegen mit dem Satz:

“Sie haben die Termine, wir haben die Kalender”.

Übersetzt in die Bestattungsbranche würde das heißen:

“Sie haben die Toten, wir haben die Särge.”

Thema: Bonmot, Kurios bis Seltsam | Kommentare (0) | Autor:

Fotos drucken direkt im Geschäft

Samstag, 23. Oktober 2010 18:27

[Trigami-Anzeige] – der Werbeblock -

Ich fotografiere gerne schöne oder kuriose Stillleben auf Friedhöfen.  Auch wenn viele der Bilder zunächst die Festplatte meines PCs bevölkern, drucke ich hin und wieder einige der Bilder aus. Jetzt hatte ich die honorierte Gelegenheit, das Kodak Kiosk auszuprobieren. Eines ist im Keller des Drogeriemarktes, in dem ich sowieso immer einkaufen gehe.

Das Kodak Foto-Kiosk System ist in deutschen Märkte zu finden (Rossmann, DM, Karstadt, Media Markt, Müller…), wo genau die nächste Station ist, ermittelt schnell die Händlersuche auf der Webseite. Das Gerät ist einfach zu bedienen, mit einem eingängigen Menü, das per Touchscreen gesteuert wird . Die Vielfalt der Fotoprodukte und Funktionen ist beeindruckend:  rote Augen nachträglich entfernen, verschiedene Fotoformate, Ausschnitte, Ausdruck von aktuellen Kalendern mit den eigenen Fotos. Alle gängigen Speicherformate (CD, DVD, xD Picture Card, SD/ MMC/ RS-MMC, Mini-SDSpeicherkarten etc.) werden unterstützt, natürlich auch mein USB-Stick.

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Friedhofsengel macht Pause

Aktuell gibt’s ein Gewinnspiel, für alle die gerne Fotos vom Video drucken. So nehmen Sie an der “uuund … Action!” teil:

Sie wählen aus einem Video einige Schnappschüsse aus, natürlich die schönsten. Dann drucken Sie die Bilder aus und bezahlen an der Kasse. Zurück im Internet, geben Sie den Code auf dem Kassenbon auf der Kodak Kiosk Gewinnspielseite ein. Zu gewinnen gibt es einen Tag an Europas größter Filmautobahn

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vor dem Picture Kiosk

Thema: Fotos | Kommentare (0) | Autor:

Bestattungsinstitut Krämer – Comedy goes Friedhof

Freitag, 22. Oktober 2010 20:10

Vor kurzem hatte ich das Vergnügen, die Comedy-Aufführung zu sehen. Jetzt habe ich das Video auf youtube entdeckt. Für alle Kurzentschlossenen aus Mittel- und Oberhessen sei das Stück Bestattungsinstitut Krämer – Aller Abgang ist schwer aufs Wärmste empfohlen.

An diesem Wochenende (23. und 24.10) in Marburg/ > Waggonhalle

Thema: Empfehlungen, Kurios bis Seltsam | Kommentare (0) | Autor: