Blogparade zu Tod und Trauer im Internet

 

Die Idee zur Blogparade hatte Jörg Eisfeld-Reschke. Über seine Veranstaltung bei der Social Media Week Berlin sind wir in Kontakt gekommen und herausgekommen ist dieser Aufruf.

Wie viele Deiner Facebook-Freunde und Twitter-Follower sind tot? Was passiert mit ihnen – löschen, ignorieren oder entfreunden? Was soll mit Deinen Social Media-Profilen passieren, wenn Du mal nicht mehr bist? Das sind Fragen, mit denen wir uns bislang glücklicherweise selten beschäftigen mussten. Aus Rücksicht auf uns und unsere Angehörigen sollten wir ihnen nicht mehr länger ausweichen. Lasst uns zu diesem Thema Gedanken machen, austauschen und Öffentlichkeit herstellen.

Kurzum: Lasst uns eine Blogparade “Tod und Trauer im Internet” starten!

Das Internet verändert die Art und Weise wie wir sterben und trauern. Das Thema ist noch recht jung und braucht mehr Aufmerksamkeit. Es fehlt bei vielen Sterbenden das Bewusstsein für ihren digitalen Nachlass – und den Hinterbliebenen geht es nicht anders.

Wie funktioniert eine Blogparade?

Eine Blogparade wird mit einem Aufruf gestartet. In einem vorgegebenen Zeitraum ehmen andere Blogger zu der aufgeworfenen Frage Stellung. Sie geben Antworten, diskutieren miteinander und zeigen neue Aspekte auf. Damit sie sich gegenseitig finden und Bezug nehmen können, wird der Aufruf verlinkt.

Leitfragen zur Blogparade “Tod und Trauer im Internet”

Den ganzen Themenkomplex auf eine einzige Leitfrage zu reduzieren wird seiner Tragweite nicht gerecht. Zudem treten bei jedem Gespräch und jeder Diskussion neue Aspekte hervor, die so noch nicht bedacht waren. Genau so soll es auch bei dieser Blogparade sein.

Hier einige Fragen zur Anregung:

  • Wie hat sich die Trauerarbeit durch und mit Social Media verändert?
  • Welche Chancen oder Gefahren seht ihr, wenn Menschen das Internet in Zeiten der Trauer nutzen?
  • Wie schätzt ihr das Potential, die Vor- und Nachteile von Webdiensten ein, mit denen Nachrichten nach dem Tod versendet werden?
  • Brauchen wir jetzt alle ein Testament für unseren digitalen Nachlass?

Die Blogparade läuft bis zum 26. November 2012. Anschließend fassen wir die Ergebnisse zusammen.

Birgit Aurelia Janetzky und Jörg Eisfeld-Reschke

3 Kommentare auf “Blogparade zu Tod und Trauer im Internet”

  1. […] einigen Wochen starteten Birgit Aurelia Janetzky und ich die Blogparade zu “Tod und Trauer im Internet”. Die Blogparade lief bis zum […]

  2. […] einigen Tagen starteten Birgit Aurelia Janetzky und ich die Blogparade zu “Tod und Trauer im Internet”. Die Blogparade läuft bis zum […]

  3. Marion Kose sagt:

    Bin sehr gespannt, was bei der Blockparade herauskommt! Hoffe, es machen junge Menschen mit!

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