Die Kunst des Ausklangs – Filmempfehlung

Freitag, 27. November 2009 13:56

Schon der Titel lässt aufhorchen: “Die Kunst des Ausklangs”.

Von der Kunst des Abschieds wird des Öfteren gesprochen, die Kunst des Ausklangs ruft andere Bilder hervor: verklingende Töne am Ende eines Lebens. Sofort spinnt sich das Bild weiter. Manche Menschen gehen forte (stark, laut), manche pianissimo (sehr leise) oder  sforzato (mit plötzlicher Betonung), rinforzando (wieder stärker werdend), fortepiano (laut, dann plötzlich leise).

Der japanische Film Nokan – Die Kunst des Ausklangs ist seit gestern in deutschen Kinos zu sehen. Ein Musiker wird zum Bestatter Leichenwäscher. Unfreiwillig, denn sein neuer Arbeitgeber ist ein “Reiseanbieter” besonderer Art. Er begleitet Menschen auf ihrer letzten Reise.

Der Trailer zum Film verspricht einen schönen Kinoabend, der vermutlich nicht ohne Tränen sein wird.

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Thema: Empfehlungen | Kommentare (3) | Autor: Birgit Aurelia Janetzky

Kurzfilm – Wie Eltern trauern

Donnerstag, 15. Oktober 2009 14:00

Das Netzwerk Leben im Bistum Eichstätt bietet vom 25. September – 30. November 2009 eine Ausstellung zum Thema:  „…sie schauen das Antlitz Gottes – Seelsorge nach Totgeburt“.

Die ausgestellen Dokumente, Objekte und beschriebenen Riten geben Aufschluss wie früher und heute mit den Totgeborenen und deren Müttern (Anmerkung Janetzky: warum eigentlich nur mit den Mütter und nicht auch mit den Vätern?) umgegangen wurde bzw. wird.

Im Informations- und Medienbereich wird ein Film gezeigt, der online bereits angeschaut werden kann

“… wir hätten dich gerne länger bei uns behalten.” Wie Eltern trauern.

Ohne Worte aber sehr beredt ist die filmische Aufnahme des Abschiedes von einem Kind. Berührende Bilder und gefühlvolle Musik führen behutsam an die Trauer heran. Zum Film “Wie Eltern trauern”.

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Thema: Bestatter, Empfehlungen, Kinder und Tod, Trauer | Kommentare (0) | Autor: Birgit Aurelia Janetzky

Animationsfilme zum Thema Sterben auf 3sat.online

Montag, 2. März 2009 12:29

Am 20. April 2008 wurden sie zum ersten Mal ausgestrahlt, seitdem stehen Sie in der Mediathek 3sat zum Ansehen bereit. Ich finde, es lohnt sich!

Die Filme sind subjektive filmische Stellungnahmen zu Fragen wie “Wie bereiten wir uns auf das Ende vor?”, “Wie gehen wir mit dem Tod um” und “Gibt es ein Leben im Jenseits?”. Die Arbeiten wurden sehr unterschiedlich umgesetzt. Es wurden Zeichentrick, Stop-Trick, Computeranimation sowie Mischformen verwendet, die sich dem ernsten Thema mit viel Phantasie und Originalität widmen.

Als kleiner Vorgeschmack hier die Titel der Filme:

Das Knäuel
Rendezvous mit einer Toten
Zwei Sterben
Und wenn wir dann im Himmel sind
Gez: Tod
Die Wiedervereinigung der Familie Hofenberg

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Thema: Empfehlungen | Kommentare (1) | Autor: Birgit Aurelia Janetzky

Bilder, die bleiben – Dokumentarfilm

Sonntag, 1. März 2009 0:20

“Bilder, die bleiben” ist ein Dokumentarfilm über Abschied und Tod.

Von Katharina Gruber und Gisela Tuchtenhagen, nach einer Idee von Gesine Meerwein. Freiburg 2007, DVD, 52 Min.

Der Inhalt:

Gesine Meerwein ist 45 Jahre alt.
Sie lebt mit unberechenbaren Schmerzschüben und mit der Diagnose „schnellwachsende Metastasen“.
Fast vier Jahre lang rechnet sie damit, bald sterben zu müssen. Offen und eigenwillig setzt sie sich mit Tod und Bestattung auseinander.
Sie bindet  ihr Freundinnennetz und ihre Familie in diesen intensiven Prozess ein.
Als die Dreharbeiten für den Film beginnen, weiß niemand, dass es jetzt tatsächlich die letzten drei Monate ihres Lebens sind.

Das Besondere an diesem Film ist:

- Der Wunsch der Protagonistin, durch den Film selbst aktiv zu einer offenen und selbstbestimmten Kultur des Abschiednehmens beizutragen.
- Die außergewöhnlich nahe und dennoch unaufdringliche Kameraarbeit von Gisela Tuchtenhagen.
- Die langjährige, nahe Freundschaft zwischen Gesine Meerwein, deren Abschied filmisch begleitet wird und Katharina Gruber, einer der beiden Filmemacherinnen.
- Der Film hört nicht mit dem Tod auf, sondern begleitet auch den Abschiedsprozess der Angehörigen vom Körper der Verstorbenen.

Zu empfehlen für Veranstaltungen, zusammen mit der Filmemacherin Katharina Gruber. Sie gibt Einblicke in den Prozess der Begleitung und und Auskünfte über das Filmen in dieser Zeit. Der Film ist berührend, das anschließende Gespräch darüber noch mehr.

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Thema: Empfehlungen, Sterbebegleitung | Kommentare (0) | Autor: Birgit Aurelia Janetzky