Kein Pfarrer am Grab – Podcastempfehlung

Samstag, 9. Januar 2010 9:00

Im November häufen sich die Berichterstattungen über alle Themen rund um den Friedhof. Viele Beiträge sind so gut, dass es schade ist, wenn sie nach dem “Totenmonat” vergessen gehen. Einer dieser Beiträge ist eine Sendung aus der Katholischen Welt von Bayern 2, die über den katholischen Tellerrand hinaus schaut. Die Sendung ist als Podcast weiter anzuhören.

Kein Pfarrer am Grab. Wie freie Trauerredner und Ritualbegleiter das letzte Geleit geben

“Die Zahl der “freien Trauerfeiern” in Deutschland nimmt zu. Kein Priester, kein Pfarrer, kein Pastor steht am Grab, sondern ein freier Trauerredner. Warum verzichten Menschen bei der Beerdigung auf den kirchlichen Segen? Wie funktioniert eine Beerdigung ohne Liturgie, ohne die alten kirchlichen Rituale, ohne den Glauben an ein Leben nach dem Tod? Und was bedeutet dieser Wandel für die etablierten christlichen Kirchen? Antonia Arnold über freie Bestattungen und Trauerrituale jenseits der kirchlichen Tradition.”

Sendung vom 01.11.09 als Podcast

Dieser Artikel ist Beitrag 1 von 2 Beiträgen der Artikel-Serie empfohlene Podcast.

Thema: Empfehlungen, Trauerredner | Kommentare (0) | Autor: Birgit Aurelia Janetzky

Man kann tot sein, töter oder man ist ganz platt

Dienstag, 5. Januar 2010 10:00

© Tyler Olson - Fotolia.com

So sprechen Kinder über den Tod. “Man kann tot sein, töter oder man ist ganz platt.” Das Zitat stammt aus einem Vortrag von Prof. Dr. Martina Plieth (Universität Bielefeld) zu dem Thema

Umgang mit kindlichen Schreckensvorstellungen und Hoffnungsbildern

Der Vortrag ist als Podcast verfügbar. Hochspannend und aus ihrer Praxis mit der Arbeit mit Kindern. Die Kinder malen Bilder. Es gibt Mädchenbilder und Jungenbilder, Schreckensvorstellungen, Hoffnungsbilder und Geschichten zu den Bildern. Die Referentin lässt die Kinder sprechen. Die gezeigten Bilder sind im Podcast leider nicht sichtbar.

“Tot gehen” sagen die Kinder in der Grundschule.” “Tote können ganz ganz traurig sein, weil sie tot gegangen sind.” Kinder verstehen tot sein als ein gemindertes Lebendigsein. In der kindlichen Vorstellung können Tote noch eine ganze Menge. Martina Plieht nennt das einen verdünnten Persönlichkeitsrest.

Vortrag von Prof. Dr. Martina Plieth (Universität Bielefeld) am 12. Mai 2009 waehrend Tagung der Schulleiterinnen und -leiter an niedersaechsischen Grundschulen des Religionspaedagogischen Instituts Loccum, 89 Minuten

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Thema: Empfehlungen, Kinder und Tod | Kommentare (0) | Autor: Birgit Aurelia Janetzky