Beitrags-Archiv für die Kategory 'Bestatter'

Bericht vom Hessischen Bestattertag

Dienstag, 1. Juni 2010 15:44

Das Deutsche Institut für Bestattungskultur hat auf YouTube ein Video über den Hessischen Bestattertag in Wettenberg (bei Gießen) veröffentlicht, der im April zum 6. Mal stattgefunden hat. Vorgetragen und diskutiert von den ca. 100 Teilnehmenden wurden die Themen:

„Urnen im eigenen Garten – Tribut an den Zeitgeist oder staatlich sanktionierter Tabubruch?

„Recht haben allein genügt nicht, man muß auch zu seinem Recht kommen“ – ein Überblick übe die aktuelle Rechtssprechung der Sozialgerichte

„Trauergespräche im 15-Minuten-Takt? Dienstleistungen des Bestatters zwischen Preisangabenverordnung und individueller Betreuung“

Bericht über die Erfahrungen mit dem qih-Qualitätssiegel „Der Bestatter – sehr gut“

Thema: Bestatter | Kommentare (0) | Autor: Birgit Aurelia Janetzky

Der Messe-Mai: BEFA und “Leben und Tod”

Samstag, 1. Mai 2010 10:07

Die eine Messe kommt im knalligen Pink daher, die andere startet mit einer übersichtlich schlichten Webpräsenz.

Vom 6.-7. Mai findet in Bremen erstmals die Messe LEBEN UND TOD statt. Mehr als 60 Aussteller sind angemeldet: Bestatter, Hospize, Pflegedienste, Vereine, Selbsthilfegruppen, Kultur und Dienstleistungen. Die Überschriften der Webseite zeigen an, welche Qualitäten im Mittelpunkt stehen sollen: Würde, Hoffnung, Mitgefühl, Fürsorge, Vertrauen.

Informationen zur Publikumsmesse in Bremen

Eine Woche später vom 13.-15. Mai öffnet die BEFA 2010 ihre Tore in Düsseldorf. In zwei Hallen präsentieren sich 230 Aussteller. “Bigger, better, BEFA 2010″ und “die beste BEFA aller Zeiten!” – so präsentiert sich die Bestattungsfachmesse, die bereits zum 13. Mal stattfindet.

Informationen zur Fachmesse BEFA 2010

Macht es Sinn, zwei Messen im Bestattungsbereich so kurz hintereinander? Für das Publikum mag es angehen, denn die Zielgruppen unterscheiden sich ganz klar: hier bundesweit bis international Fachbesucher, dort offen für alle, die das Thema interessiert und regional ganz im Norden angesiedelt. Für kleine Aussteller allerdings sind beide Termine nicht zu stemmen.

Thema: Bestatter, Sterbebegleitung, Trauerredner | Kommentare (0) | Autor: Birgit Aurelia Janetzky

Online-Kampagne “Die eigene Würde bewahren”

Sonntag, 11. April 2010 14:31

Der Bundesverband Deutscher Bestatter nutzt verstärkt das Internet, um den Verbrauchern das Markenzeichen „Bestatter – vom Handwerk geprüft“ nahe zu bringen. Begleitet von Anzeigen und Plakatwerbung wird aufgezeigt, für welche Werte die Bestattungsinstitute mit diesem Markenzeichen stehen.

Dies zeigt das aktuelle Video: “Die eigene Würde bewahren”

Woraus besteht ein Leben? Ein Teil kommt zum anderen…

Der Bestatter begleitet Menschen am Ende ihres Lebens, wenn für die Menschen, die Abschied nehmen, das ganze Leben noch einmal in den Blick kommt. Das fängt das Video schön ein. Nicht grell und laut, sondern behutsam stellt es dar, was für Menschen zählt, um am Ende der Reise gut anzukommen.

Qualität, Kompetenz, Zuverlässigkeit und Vertrauen. Dafür stehen die über 950 Bestattungsunternehmen mit diesem Markenzeichen. Qualifizierte Mitarbeiter, 24h Erreichbarkeit und eine transparente Preisgestaltung sind die wichtigsten Anforderungen, um das gesetzlich geschützte Markenzeichen als Lizenz zu erhalten.

Aufgrund des hohen Anspruchs an die Dienstleistung sind diese Unternehmen zudem nach DIN EN ISO 9001:2008 zertifiziert. Dies ist der weltweit bekannteste Standard für Managementsysteme und Qualitätskontrolle. Zertifizierte Bestattungsunternehmen haben also ein entsprechendes Qualitätsmanagementsystem eingeführt und unterliegen einer ständigen Kontrolle durch geschulte Prüfer.

Nach der TV-Kampagne im Jahr 2008 setzt der Bundesverband Deutscher Bestatter die Aufklärungsarbeit fort und wirbt auf ungewöhnlichem Weg für die Werte, für die das Markenzeichen steht:

Mehr Infos zum Bundesverband Deutscher Bestatter e.V. unter www.bestatter.de

Die anspruchsvolle Aus- und Weiterbildung seiner Mitglieder sowie die regelmäßige Prüfung der Qualitätskriterien sollen sich auch im Image der Branche wieder finden. Der Bundesverband der Deutschen Bestatter geht bewusst neue Wege und nutzt das Internet, um seine Botschaft zu transportieren.

Thema: Bestatter | Kommentare (0) | Autor: Birgit Aurelia Janetzky

Wetterfeste Mode – Bestatterbekleidung

Sonntag, 24. Januar 2010 10:38

© Firma Conen

Wer an Berufbekleidung denkt, hat in der Regel das Schaufenster des spezialisierten Bekleidungsgeschäfte in der Innenstadt vor Augen: Weiß für die Bäcker und das Klinikpersonal, Grün und Braun für die Forstarbeiter, klobige Stahlkappenschuhe für die Handwerker. Bestatterbekleidung habe ich dort noch nie gesehen.

Schwarz ist die vorherrschende Farbe im Katalog der Firma Conen, dem Marktführer im Bereich Bestatterbekleidung. Das ist auch ganz natürlich, denn dieses Unternehmen vertreibt Bekleidung für Bestatterinnen und Bestatter. Funktional, doch nicht ohne Chic.

Bestatter sitzen nicht nur im Büro, sondern sind auch viel auf Friedhöfen unterwegs, bei Wind und Wetter. Wer schon einmal auf einem Dorffriedhof im Winter bei einer Trauerfeier war, weiß wovon ich rede. Das Lüftungsgebläse der Heizung pustet die Luft etwas warm, das Gebäude selbst ist durchfroren. Weil es allzu laut ist, wird das Gebläse zu Beginn der Feier abgestellt. Lange Unterhosen und warme Kleidung sind ein Muss.

Wetterschutzkleidung gibt fast überall zu kaufen. Doch auf den Friedhof kann man weder in der praktischen und durchdachten Outdoorjacke kommen noch in den Farben, die die Modeindustrie für dieses Jahr ausgesucht hat. Die Oberfläche der Kleidung, die in der Gestaltung dem Anlass entspricht, muss schmutzabweisend und pflegeleicht sein.

Sakko, Hose, Weste, Hemd – Rock, Bluse, Hose, Pulli – müssen modisch aussehen und bequem sein. Der Business-Mantel am besten mit Teflon, der Regenmantel mit Kapuze. So sieht ein Outfit aus, das für jedes Wetter passt. Darauf hat sich die Firma Conen spezialisiert. Je nach Bedarf kann der Bestatter sich hier eindecken. Ebenso die Bestatterin. Die Damenkollektion kommt nicht zu kurz.

© Firma Conen

Die Firma Conen produziert seit 1996 Bekleidung für Bestattungsunternehmen. Im Online-Katalog zu blättern, bringt einige interessante Angebote zu Tage: Ungewöhnliche, wie den Mantel mit Pelerine. Auffällige, wie Dreispitz, Chaplin, Bolero oder Zylinder. Unerwartete, wie Trägertop und Etuikleid. Nicht nur Bestatterinnen und Bestatter können hier bestellen.

Woran ist ein Bestatter als Bestatter erkennbar? Auf dem Friedhof im Grunde genommen gar nicht, als schwarz gekleideter Mensch unter anderen schwarz gekleideten Menschen. Manchmal aber ist er ganz dezent sichtbar, mit dem Palmwedel am Revers. Das Motiv ist durch die Firma Conen patentrechtlich geschützt. Bestattungsunternehmen können aber auch ihr individuelles Firmendesign zusammenstellen und werden darin beraten. Firmenlogos prangen an der Kleidung, die Trauergäste auf dem Friedhof wissen, wen sie anzusprechen haben. Die Bestatter auch.

Den Fachausstatter für den Bestatter-Bekleidungsbedarf finden Sie unter Bestatterbekleidung.

(Dieser Beitrag entstand im Rahmen einer Werbepartnerschaft)

Thema: Bestatter | Kommentare (2) | Autor: Birgit Aurelia Janetzky

Was pietätvoll ist und was nicht

Dienstag, 1. Dezember 2009 20:16

Der Begriff Pietät wirkt etwas verstaubt. Assoziationen mit dunklem Muff und weißen Palmwedeln auf schwarzem Grund werden wach. Dabei meint er einfach Ehrfurcht, Respekt, Rücksichtnahme, Achtung, Ehrerbietung, Ehrfürchtigkeit, Hochachtung, Rücksicht und dergleichen -  auf die Toten bezogen.

Ein Hintergrundartikel von Dr. Christine Pernlochner-Kügler auf dem Aspetos-Blog geht der Frage nach, wie Pietät heute verstanden werden kann.

Heute wird Pietät häufig mit dem Verstecken und Tabuisieren der Toten gleichgesetzt: Wer die Toten durch Hintereingänge hinausschafft, wer sie versteckt und nicht klar über sie spricht, meint, er ist respektvoll. Das ist einerseits ein falsches Verständnis des Pietätsbegriffes, andererseits verhindert es den natürlichen Umgang mit dem Tod und den Toten als Teil unseres Lebens.

Dabei kann man es auch genau andersrum sehen und das wäre auch gesünder: Wenn man diesen verstaubten Begriff heute überhaupt noch verwenden will, dann wäre es „pietätvoll“, dem Tod und den Toten wieder mehr Platz im Leben zu geben und mit ihnen einen respektvollen Umgang zu pflegen, ohne sie schnell durch Hintereingänge wegzuschaffen und über sie zu schweigen.

Ich finde, wir sollten nicht auf diesen Begriff verzichten, auch wenn es Pietäten (Bestattungsinstitute) gibt, die unter pietätvoll Tabuisieren verstehen. Danke für diese Klarstellung!

Thema: Bestatter, Friedhof, Sterbebegleitung, Trauerredner | Kommentare (0) | Autor: Birgit Aurelia Janetzky

Virales Marketing in der Bestattungsbranche

Samstag, 14. November 2009 12:14

Zufriedene Kunden kommen gerne wieder und empfehlen Produkte und Dienstleistungen die für sie hilfreich waren. Das weiß im Grunde jedes Bestattungsunternehmen. Früher hieß virales Marketing ganz einfach Mundpropaganda. Empfehlungsmarketing steht bei den Marketingtips ganz oben auf der Liste der Maßnahmen. Doch lassen Sie sich auf eindrückliche Weise von Darth Vader, dem Marketingexperten “im schwarzen Anzügele” überzeugen.

Wem dieser Film gefällt und wer mehr über virales Marketing erfahren möchte, der sollte auch den Artikel Virales Marketing Tips, ToDos und Beispiele des Blogs tell-them.de besuchen.

Thema: Bestatter, Empfehlungen | Kommentare (0) | Autor: Birgit Aurelia Janetzky