Beitrags-Archiv für die Kategory 'Blog'

hatmalgelebt.de

Donnerstag, 25. Juni 2009 14:55

Heute war in der Post ein Brief von meiner Freundin. Die schickt mir manchmal Zeitungsartikel, von denen sie meint, dass ich sie gelesen haben sollte. Dieser war wieder ein Volltreffer. Harald Martenstein, Experte für Architektur, den Papst – und sogar für Frauen (Zeit Magazin vom 28.05.2009):

Autoren, die als Experten auftreten sind wie das Internet. Man will es unbedingt haben, aber niemand möchte für Inhalte bezahlen. Mir geht es ebenso.

Ich möchte hinausschrei(b)en: Mir auch.

Nachdem er die Geschichte von George erzählt hat, der sich als Heizungsmonteur bei einem Sender beworben hatte, dank einer Verwechslung plötzlich auf Sendung war und Vernünftiges über Hedgefonds und den Dollarkurs von sich gab, schreibt Harald Martenstein weiter:

Er (George) sagt vernünftige Sachen und ist von den echten Experten nicht zu unterscheiden, es gibt nämlich überhaupt keine echten Experten.

Sollte ich als Expertin nun gekränkt sein? Beileibe nicht und Bei Leibe nein. Als potentielles Multitalent könnte ich sogar als Heizungsmonteurin arbeiten, vorausgesetzt ich hätte etwas mehr Lebenszeit mit Heizungen, Schaltplänen und den passenden Werkzeugen verbracht.

Meine Freundin verdient gut Geld. Sie arbeitet weder im noch mit dem Internet.
Harald hat jetzt eine Idee, wie er im Internet Geld verdienen könnte.

Mit einer Todesanzeigenseite, einer richtig kultigen Nachrufseite. Die vorgeschlagene Domain lebtnichtmehr.de ist schon reserviert. Ich habe gleich mal hatmalgelebt.de geordert. Mal sehen, wer schneller die Webseite online hat.

Thema: Blog, Internet | Kommentare (0) | Autor:

grabauf grabab – Namensfindung leicht gemacht

Montag, 2. Februar 2009 10:41

Ehrlich gesagt, es war eine kreative Notlösung. Die ersten Reaktionen meiner Freunde: der Name wird verstanden, Erheiterung. Das Thema Tod ist schwer genug. Ob der Name gelungen ist, mögen die Leserinnen und Leser entscheiden.
Wer schon einmal versucht hat, einen neue Domainnamen im Bestattungsbereich zu finden, der noch irgendetwas über sein Angebot aussagt, muss kreativ sein.

Das wären zum einen die einfachen deutschen Begriffe:
Sterben, Trauer, Tod, Bestattung, Beerdigung, Beisetzung, Würde, Erinnerung, Gedenken, Ewigkeit, Grab, etc.

Weiter geht es mit den fremdsprachlichen Äquivalenten:
Funeral, Thanatos, Nekros, Sepulkral, Mortal, Memorial, Dignitas, Pietät etc.
Aber Vorsicht: Das ganze Wortfeld „dignitas“ (Latein – „Würde“) ist von einem umstrittenen Schweizer Verein besetzt, der aktive Sterbehilfe unterstützt.

Dann kommen die zusammengesetzten Begriffe:
Die oben genannten Begriffe können beliebig miteinander kombiniert werden. Oder sie gehen eine Liaison ein mit Portal, Seite, Verband, Begleitung, Wege, Licht, Stadt, Land, Fluss. Vorne und hinten, mit und ohne Bindestrich.

Seit es E-Mail (das „e“ steht für electronic) gibt, gibt es e-Wortschöpfungen. Wem’s gefällt: e-traurig, e-urne, e-gal. Die Trefferquote freier Domainnamen ist gering. Das haben wir e-wie-evangelisch zu verdanken.

Und wenn man dann einen schönen Namen gefunden hat, garantiert hat ein anderer ihn auch schon gefunden. .de Domain weg! Wer ein Geschäft hat, kann es mit .com probieren. Auch weg! Vielleicht .eu oder .info? Suchende stehen auf .de. Keine gute Idee. Ein Blick auf mein Werbebudget zeigt, dass ich mir bestattungskultur.de gerade nicht leisten kann. Über die Geschäfte der Reseller schreibe ich ein anderes Mal.

Grabauf-grabab.de ist noch frei.
Hurrah, ich bin die Erste!

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Der oder Das Blog

Sonntag, 1. Februar 2009 1:23

Um jede weitere Diskussion zu vermeiden.

“Die Diskussion ist fast so alt wie das Bloggen selbst: Heißt es nun “der” Blog oder “das” Blog? (…) Beide Schreibweisen sind korrekt: “Blog, das, auch der,” befand salomonisch die Dudenredaktion.”

Gesamter Artikel aus der tagesschau.de

Thema: Blog | Kommentare (0) | Autor:

Warum ich jetzt Bloggerin bin

Samstag, 31. Januar 2009 13:18

Eine Freundin erzählte mir vor Jahren, dass ihre Schwester im Internet ein öffentliches Tagebuch führt. Das war das erste Mal, dass ich das Wort Blog hörte. Mich interessierte nicht, dass diese Schwester gerade drei verschimmelte Möhren im Gemüsefach ihres Kühlschrankes gefunden hatte.

Was mich immer zögern ließ waren die vielen Blogs, die mit großem Enthusiasmus begannen und nach einem Jahr verwaisten. Wenn ich mal keine Lust mehr habe – ich schreibe es fett oben hin. Versprochen.

Neulich las ich in im Programm der Erwachsenenbildung das Angebot: „Internet für Fortgeschrittene: Sie erlernen viele Details im Umgang mit dem Internet und eMails, u.a. Anlagen via eMail versenden, Tickets buchen, einen Blog für ihre Familie oder Firma anlegen…”

Anlagen per E-Mail versenen? Easy! Tickets buchen? Na klar! Mein Stündlein hatte geschlagen.

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