Beitrags-Archiv für die Kategory 'Empfehlungen'

Tod und Tanz – eine Ausstellung in Kassel ab 24. Mai 2013

Donnerstag, 23. Mai 2013 14:03

 

 

 

 

 

 

Im Museum für Sepulkralkultur in Kassel beginnt die Sonderausstellung “Tanz & Tod”. Zur Eröffnung am Freitag, 24. Mai 2013, um 19.30 Uhr tanzt der Butoh-Tänzer Tadashi Endo.

Was hat Tanz als Ausdruck von Lebendigkeit mit dem Tod zu tun? Entlang dieser Fragestellung zeigt die Ausstellung ausgehend von der eigenen Sammlung an Totentanz-Grafiken collagenartig verschiedene Aspekte der Verbindung von tanz&tod in Bildender Kunst und Alltagskultur, eigener und außereuropäischen Kulturen.

Im Bereich des klassischen Balletts, des Ausdruckstanzes, Tanztheaters und japanischen Butohs setzt die Ausstellung, schlaglichtartig den historischen Entwicklungen folgend, den Auftakt um 1900. Zur Visualisierung kommen hier überwiegend Tanzfotografien und Filmsequenzen zum Einsatz. Dabei werden klassische Tanzfotografien ebenso wie moderne künstlerische Auseinandersetzungen des Themas präsentiert. Die bewusst assoziative Gegenüberstellung zeigt, wie Gestern und Heute des Tanzes miteinander verwoben sind und dass künstlerische Auseinandersetzung mit dem Tod vielfältig sind und immer neue künstlerische Ausdrucksformen findet.

Die Ausstellung wird von einem umfangreichen Veranstaltungsprogramm begleitet. Spezielle Museumspädagogische Angebote machen die Ausstellung auch zu einem attraktiven Lern- und Erlebnisort für Kinder und Jugendliche.

Gezeigt werden Arbeiten von: Robert Budzinski, Ugo Dossi, Hosoe Eikoh, Tadashi Endo, Valeska Gert, Alfred Hrdlicka, Tatsumi Hijikata, Angelika Hiß, Lena Hoschek, Horst Janssen, Kurt Jooss, Harry Kramer, Anja Manfredi, Kazuo Ohno, Ulrike Rosenbach, Corinna Rosteck/Tanztheater Kassel, Thomas Rowlandson, Werner Ruhnau, Maren Seubert, Christian Spuck/Stuttgarter Ballett/Staatstheater Stuttgart, Bettina Stöß/Tanztheater Wuppertal Pina Bausch, Mary Wigman, Michael Wolgemut.

Alle Informationen gibt es gebündelt auf der Webseite des Museums

 

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Buchempfehlung – Orte, die gut tun – Zukunft unserer Friedhöfe

Montag, 19. November 2012 23:18

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Orte, die gut tun – Zukunft unserer Friedhöfe

Wie müssen Friedhöfe und Grabstätten gestaltet werden, um hilfreich für die Trauerbewältigung zu sein? Wie wird der Friedhof  zu einem Ort, der “gut tut”? Der Leitfaden  von Günter Czasny ist in erster Linie für Entscheidungsträger gedacht, die mit durchdachten und erprobten Konzept den Veränderungen auf dem Friedhof entgegenwirken wollen. Veränderungen, die mit wenigen Stichworten skizziert sind: Trend zur Feuerbestattung, zu Urnengräbern, riesigen Freiflächen, alternativen Begräbnisorten, in der Folge davon Drehen an der Gebührenschraube – was die “Friedhofsflucht” weiter fördert.

Die Friedhofsträger müssen sich etwas einfallen lassen, wenn sie dieser Entwicklung gegensteuern wollen. Analysieren, Bewerten, Lösungen finden. In diesem Dreischritt geht das Buch voran. Hilfreich sind die Projektbeispielen, die praktikable und leicht umsetzbare Lösungsansätze aufgezeigen. Als wichtigste Erkenntnis steht am Ende, dass in Zukunft vermehrt Grabfelder geschaffen werden müssen, die von der Grabpflege entpflichten und dennoch Trauerrituale zulassen. Fotos, Zeichnungen und Modellstudien veranschaulichen das Konzept. Neben den Friedhofsträgern geben die Beispiele auch Steinmetzen und anderen Gewerken auf dem Friedhof Anregungen für die Friedhofs- und Grabgestaltung vor Ort.

Aus dem Inhalt:

Problemsituation Friedhof

Trauerverhalten

Veränderte Anforderungen an die Friedhofsträger und die am Friedhof tätigen Gewerke

Probleme mit zunehmenden Freiflächen

Grabstättenkonzepte

Umsetzungsbeispiele

Handlungsempfehlungen

Orte, die gut tun – Zukunft unserer Friedhöfe
1. Auflage, Format 30,5 x 21,5 cm, 69 Seiten, zahlreiche farbige Abbildungen
ISBN 978-3-87188-234-0

Das Buch ist direkt erhältlich beim Ebner-Verlag
Preis 17,50 EUR (inkl. Versandkosten)

 

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Sie werden sterben! Heute beginnt die ARD-Themenwoche 2012

Samstag, 17. November 2012 17:59

In meinen letzten 24 Stunden, was würde ich tun? – Sicher nicht meine Profile im Internet pflegen. Ich würde mich von den Menschen verabschieden, die mir wichtig sind. In den Armen meines Liebsten liegen. Den verbleibenden Sonnuntergang und -aufgang staunend genießen. Danken.

Was möchten Sie in Ihren letzten 24 Stunden tun? Wofür hätten Sie gerne eine zweite Chance? Bei der ARD Themenwoche können Sie Ihre Gedanken mitteilen:

»Aktion Lebensblicke« – teilen Sie Ihre Gedanken!

Die ARD-Themenwoche 2012 ist medial sehr gut aufbereitet. Die Woche ist gleichzeitig eine riesige Herausforderung. Wenn ich schon jeden Tag live mit Tod und Trauer zu tun habe, will ich das am Abend noch im Fernsehen verlängern? Wie geht es Menschen, die diese Themen im Alltag eher meiden. Schalten sie ab oder nehmen sie das Angebot der Themenwoche an, sich erstmals oder internsiver den letzten Dingen zuzuwenden. Ganz nach dem Motto der Woche: Der Tod darf kein Tabu sein

Mein Beitrag, den ich nach Durchsicht des Programms zu meinem Favoriten gekürt habe ist:

Das »Danach« für Kinder erklärt

Ich wünsche allen viele berührende Momente in den kommenden Tagen. Die drei thematischen Schwerpunkte sind:

1. Wenn ich einmal sterbe - Im Leben den Tod gestalten

2. Wenn jemand stirbt -Gemeinsam bis ans Lebensende

3. Wenn jemand gestorben istWas nach dem Sterben kommt

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Uwe Zimmer, Journalist und Trauerredner – Interview in der ARD Mediathek

Donnerstag, 30. August 2012 9:44

Anfangs wollte ich aus fachlichem Interesse in das Interview “reinhören”. Dann bliebe ich hängen. Es dauert zweiundvierzig Minuten und es lohnt sich! Eine gute Mixtur von persönliche Fragen an Uwe Zimmer und fachliche Informationen zum Beruf.

Er spricht sehr reflektiert über die Fragen (und ich greife nur ein paar Fragen heraus):

  • Ehrlichkeit bei Grabreden:
    “Es kann auch “ehrliche” Grabreden geben.”
  • Bezahlung:
    Es ist kein Beruf von dem er lebt, sondern eine Tätigkeit, die er ausübt. Auf dringendes anraten eines Bestatters nimmt er das Honorar, das üblich ist. “Sonst wird man der Konkurrent derjenigen, die von diesem Engagement leben.”
  • Kompetenzen:
    Mit Worten umgehen können. Im Vorgespräch Stoff für eine Viertelstunde Redezeit bekommen.
  • eine Tätigkeit für einen Rentner?
    Viele verwechseln ihre berufliche Funktion mit persönlicher Bedeutung. Verliert man die Funktion, ist man völlig unbedeutend. Mit diesem Schmerz muss man umgehen lernen.
  • Wieviel Humor am Grab ist erlaubt?
    Es darf über den Verstorbenen geschmunzelt werden. Aber nicht immer. Gelacht werden sollte nicht. Wenn gelacht wird , schämen sich die Angehörigen hinterher.
  • Vom Chefredakteur zum Trauerredner, ist das nicht ein Abstieg?
    Es ist etwas ganz anderes. Das Handwerkszeug des Journalisten ist gut, doch jetzt geht es um die kleinen Schicksale.
Nicht jeder versteht, welchen Reiz es hat, seinen Ruhestand an offenen Gräbern zu verbringen. Welchen Reiz es für Uwe Zimmer hat. Weshalb er keine Angst hat bei diesen Auftritten “herabgezogen” zu werden. Das Interview: ein intensives Gespräch über das Älterwerden, über Tod und den Umgang mit Trauer, dem Umgang mit großen und kleinen Schicksalen.

Die beruflichen Stationen von Uwe Zimmer:   erste journalistische Erfahrungen bei der “Siegener Zeitung”, acht Monate bei der “Bild-Zeitung”, kurz beim “Berliner Tagesspiegel”, dann beim “Spiegel”, als Studioleiter für den “Stern” in Washington, als Chefredakteur 13 Jahre bei der “Münchner Abendzeitung”. Und jetzt: Trauerredner.

Ursula Heller im Gespräch mit Uwe Zimmer, Grabredner und Ex-Chefredakteur

Die Beschreibung der Sendung: Programm ARD
Als Podcast verfügbar:  ARD Mediathek: Uwe Zimmer, Journalist und Trauerredner – 23.08.2012 | Bayern 2

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Leben und Tod – welch ein Titel für eine Messe

Samstag, 5. Mai 2012 15:46

Leben und Tod. Die Messe in Bremen, die in wenigen Tagen zum dritten Mal stattfindet, ist voller Programm. Alles rund um den Tod. Wie die Vorträge und Aussteller auf der Messe eindrücklich zeigen, ist der Tod ein Aspekt des Lebens.  Fachleute, Privatbesucher sowie Aussteller, treffen vom 10. bis 11. Mai 2012 zusammen, um sich zu informieren, auszutauschen, neue Kontakte zu knüpfen und bestehende zu vertiefen. Im Jahr 2011 zählten die Veranstalter 3.100 Besucher. Für dieses Jahr ist eine Steigerung zu erwarten, denn es spricht sich in der Branche herum, dass diese Messe einiges zu bieten hat.

Neu ist etwa der Service-Tag für Privatbesucher mit einer Sprechstunde zum Thema Patientenverfügung. Am Donnerstag um 15.o0 Uhr bin mit einem Vortrag zum Thema “Chancen und Gefahren des Internets bei Tod und Trauer” im öffentlichen Forum zu hören. Alle Vortragsthemen sind auf der Webseite der Messe nachzulesen.

Eine besondere Kooperation bietet die „Leben und Tod“ am Donnerstag von 10 bis 20 Uhr im Foyer der Halle 5: Unter dem Motto „Werden Sie Lebensretter!“ werden die Besucher eingeladen, sich in die Datenbank der Deutschen Knochenmarkspenderdatei zu registrieren.

Informationen:

Die Messe „Leben und Tod“ findet am 10. und 11. Mai in der Halle 4 der Messe Bremen statt. Öffnungszeiten: 10 bis 18 Uhr, Eintritt: 8 Euro. Für Fachbesucher findet parallel ein umfangreiches Workshop- und Vortragsprogramm statt. Dafür gibt es  gestaffelte Eintrittspreise.

www.leben-und-tod.de

 

 

Thema: Bestatter, Empfehlungen, Sterbebegleitung, Trauer, Trauerredner | Kommentare (0) | Autor: