Beitrags-Archiv für die Kategory 'Empfehlungen'

Die Pax-Messe in Gießen 8.-10. April

Dienstag, 5. April 2011 10:00

www.messe-pax.de - PAX - Hessische Messe für Bestattungskultur

In Gießen findet mit der PAX-Messe erstmals eine Messe für Bestattungskultur statt. Parallel dazu tagt Freitag und Samstag der Hessische Bestattertag. Der Sonntag ist als publikumsoffener Tag geplant. Die Pax gehört nicht zu den ganz großen Messen, sondern ist eher “hessisch lokal” konzipiert.

Der Hessische Bestattertag wartet mit einem interessanten Programm auf. Besonders spannend finde ich die am Freitag die Podiumsdiskussion „Urne to go ?” – Friedhofszwang als kommunale Einnahmequelle in einer globalisierten Gesellschaft? – Für den Bestattertag können sich nur Fachbesucher anmelden.

Der Sonntag ist für alle interessierten Menschen offen. In zwei Ausstellungshallen präsentieren sich Unternehmen aus der Bestattungsbranche, aber auch regionale Beratungsstellen. Zu sehen ist auch die Kofferausstellung des Projekts „Ein Koffer für die letzte Reise“ des unkonventionellen Trauerbegleiters Fritz Roth.  103 Menschen – Frauen und Männer, Alte und Junge, Künstler und Handwerker, prominente und Nicht- Prominente – packten den Koffer, der sie auf ihrer Reise aus diesem Leben begleiten könnte. Die Ausstellung regt an sich  auf die Endlichkeit jeden Lebens und auf die Notwendigkeit der Identifikation des individuell Wesentlichen zu besinnen.

Ebenfalls hält der publikumsoffene Tag ein umfangreiches Vortragsprogramm bereit. Hier bin ich mit einem Vortrag  mit dem Thema “Tod 2.0 – wie im Internet getrauert wird” vertreten.

Ort: Ausstellungszentrum Hessenhallen, 35398 Gießen
Zeiten: 8. – 10. April 2011
Fachbesucher: Freitag 14 – 17 Uhr und Samstag 10 – 17 Uhr
Publikumsoffener Tag: Sonntag 10 – 17 Uhr

 

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Veranstaltungsreihe “de brevitate vitae” in Karlsruhe

Donnerstag, 17. März 2011 12:38

Wer des Lateinischen nicht mächtig ist: “de brevitate vitae” heißt “von der Kürze des Lebens”. So ist der Titel einer Schrift des römischen Philosophen und Dichters Seneca. In ihr mahnt er zu einem verantwortungsvollen Umgang mit der nur begrenzt zur Verfügung stehenden Lebenszeit. Seit Anfang Februar läuft in Karlsruhe eine spannende Veranstaltungsreihe. Mit im Programm ist mein Beitrag:

VORTRAG UND GESPRÄCH

Tod 2.0 – Wie im Internet getrauert wird
Donnerstag 31. März, 19 Uhr

Erhalten Sie Einblick in den digitalen Wandel: Auf YouTube ein Video einstellen, eine Kerze auf einer Gedenkseite entzünden, im Forum kondolieren, als Profil in der Community gelöscht werden. Tod und Trauer erreichen als Themen die Online-Gesellschaft. Wie verändert sich die Trauer- und Bestattungskultur durch das Web 2.0? Welche neuen Dienstleistungen entstehen? Birgit Aurelia Janetzky stellt verständlich und unterhaltsam dar, wie der Tod sich im Internet zeigt und was wir wissen sollten, wenn wir das Internet nutzen.

Ort: Info-Center am Hauptfriedhof, Haid-und-Neu-Straße 33, Karlsruhe
Eintritt frei.

Das vollständige Programm ist hier erhältlich
Auf den Sommer gesät: Neue Veranstaltungen zu Sterben, Tod und Trauer
Informationen zur Veranstaltungsreihe hier

Weitere Termine:

12. April – VORTRAG UND GESPRÄCH
Ernährung schwerkranker Kinder und Jugendlicher.

15.-17. April – THEATERAKTION, WORKSHOP, MATINÉE
Ergreif den Augenblick. Mit dem clownialen Stuhltheater aus Casilia

7. Mai – FÜHRUNG
Der Lebensgarten – ein symbolischer Trauerweg

21. Mai – SEMINAR
Die Kunst, sinnvoll zu leben. Logotherapie und Existenzanalyse nach Viktor E. Frankl

Als Kooperationsprojekt wird die Reihe vom Arbeitskreis Leben e.V., der Evangelischen Erwachsenenbildung Karlsruhe, dem Hospizdienst Karlsruhe von Caritas und Diakonie, dem Info-Center am Hauptfriedhof, dem Kinderhospizdienst für die Stadt- und den Landkreis Karlsruhe, dem Roncalli-Forum Karlsruhe und der Volkshochschule Karlsruhe getragen.

 

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Forschungen zum Thema Tod – die Veranstaltung Transmortale II

Dienstag, 8. März 2011 10:20

Die Themen Sterben, Tod und Trauer rücken seit einigen Jahren immer mehr in den Fokus der fächerübergreifenden Forschung. Disziplinen wie die Archäologie, Ethnologie, Volkskunde/Kulturanthropologie oder Kunstgeschichte beschäftigen sich seit jeher mit Gräbern und Begräbnisplätzen. Inzwischen interessieren sich jedoch ganz unterschiedliche Disziplinen für den Wandel der Trauer- und Bestattungskultur wie z.B. die Soziologie, Psychologie, aber auch Geschichte, Geschlechterforschung und Medienwissenschaften.

Junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der Nachwuchsforschung stellen bei Transmortale II ihre Forschungen zum Thema Tod vor.

Ort: Kassel, Museum für Sepulkralkultur

Termin: 18. – 19.03.2011

Anmeldeschluss: 13.3.2011

Teilnahme-Beiträge: 40,- € / 25,- € erm. (Studierende)

Veranstalter: Universität Hamburg (Prof. Dr. Norbert Fischer, Anna-Maria Goetz MA, Susanne Möllers MA, Adrian Anton MA) und AFD/ Museum für Sepulkralkultur, Kassel (Prof. Dr. Reiner Sörries, Andreas Ströbl, Dagmar Kuhle)

 

Freitag, 18. März

  1. Johannes Wende: Die verweigerte Todespersonifikation in den Filmen der Final-Destination-Reihe
  2. Anna-Livia Pfeiffer: Asche und Utopie – monumentale Urnenanlagen des 18. und 20. Jahrhunderts
  3. Eva Burneleit: Necrologium Vitae – Digitale Räume zur Reintegration des Be-Greifbaren Todes

Sonnabend, 19. März

  1. Antje Mickan: Bestattungswünsche alter Menschen
  2. Julia Jäger: Einstellungswandel zum Suizid – Untersucht am Beispiel der Sterbehilfe
  3. Mirko Uhlig/Dagmar Hänel: „Im Sommer näher am Himmel“ – Der Wald als letzte Ruhestätte. Film über Waldbestattungen.
  4. Regina Ströbl und Andreas Ströbl: Projekt Gruftarchäologie – Neuzeitliche Bestattungen des 16. – 19. Jahrhunderts
  5. Philipp Dotschev: Zur Bestattungspraxis auf simultan genutzten Dorfkirchhöfen. Beispiele aus dem Osnabrücker Land (1648 – 1815)
  6. Anja Kretschmer: Private Grabarchitektur auf städtischen Friedhöfen. Von der Verbürgerlichung des Mausoleums am Beispiel Mecklenburg-Vorpommerns (19. Jh.)
  7. Stephan Hadraschek: Geschichte des Bestattungswesens in Berlin
  8. Antje Kahl: Das Unternehmen Bestattung – Der Tod als Vermarktungsobjekt
  9. Frank Thieme: Die feinen Unterschiede – soziale Ungleichheit über den Tod hinaus Neue Vielfalt der Bestattungskultur in der individualisierten Gesellschaft

Sicher eine gute Möglichkeit, die Forschungen zu diskutieren und sich untereinander zu vernetzen.

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Autoren im Verlag – Bücher erhalten eine Chance

Montag, 7. März 2011 19:56

[Trigami-Review] – der Werbeblock –

Gerne habe ich gratis ein Buch bestellt, um das Angebot des Wagner-Verlages zu testen und darüber zu berichten. Ich bin immer neugierig, wenn es etwas aus der Bestattungsbranche zu lesen gibt. Ich brauchte nur kurz im Angebot stöbern und hatte das Passende gefunden: “Der letzte Wagen ist immer ein Kombi. Die letzte Ruhestätte von A-Z”, geschrieben von einem Friedhofswärter. Der Bestellvorgang auf der Plattform hat den Test schon mal bestanden. Das Buch war zwei Tage später bei mir. Beim genüßlichen Stöbern stieß ich auf einen Satz, den ich bei meinem nächsten Seminar für Friedhofsmitarbeiter mit diesen sicher diskutieren werde.

“Den trauernden Angehörigen direkt nach dem Tod eines geliebten Menschen das Nutzungsrecht an einer Grabstätte zu verkaufen, gehört zu einer sehr sensiblen Aufgabe. (…) In einem solchen Moment kann man den Hinterbliebenen erklären, was man will, es bleibt da nicht viel hängen.”

Damit die Menschen sich schon vorher mit der letzten Ruhestätte beschäftigen, hat Volker Rethmeier die wichtigsten Informationen zusammengetragen, verbunden mit einer guten Portion Humor und Gelassenheit aus zwanzig Jahren Berufserfahrung.

Nicht jeder unbekannte Autor, nicht jede Autorin hat die Chance, dass das eigene Buch verlegt wird. Beim Wagner-Verlag können Menschen sich den Traum erfüllen, ihr Manuskript als gedrucktes Buch zu veröffentlichen. Das Manuskript wird kostenfrei geprüft und ein Angebot erstellt. Der Autor beteiligt sich an den Kosten für den Druck und je nach eigener Strategie auch an den Kosten Vermarktung. Das Risiko trägt der Kunde, dafür hilft der Verlag beim Lektorat, der individuellen Buchgestaltung sowie Autoren- und Leserwünschen.

Der Verlag sucht Autoren, die ihre Bücher nicht für die breite Masse umschreiben sondern “ihr” Buch verwirklichen wollen. Ich habe viele Erlebnisberichte aus dem Zweiten Weltkrieg und Berichte über außergewöhnliche Erfahrungen im Angebot entdeckt. Sicher nicht die Themen für einen Bestseller, aber welches der vielen Tausend neuen Bücher jedes Jahr schafft es schon auf die Bestsellerlisten. Wer sich unsicher ist, kann im Vorfeld Textauszüge online stellen und sie von anderen bewerten lassen. In der Schreibwerkstatt bekommen neue Autoren gute Tipps, worauf es beim Schreiben ankommt.

Im Programm sind Gedichtbände, Romane, Tiergeschichten, Kinderbücher, Jugendbücher und Sachbücher. Die Bücher im Verlag werden auf der Webseite vorgestellt. Regelmäßig ist der Verlag bei der Frankfurter und der Leipziger Buchmesse vertreten. Einen Eindruck der Präsentation dort gibt’s auf dem Video. Wer aktuell über das Angebot und die Aktivitäten des Wagner-Verlages informiert werden möchte, wird Fan des Verlags auf Facebook. Wer bewegte Bilder mag, kann hier ein Video über die Arbeit des Verlages anschauen.

Wer jetzt selbst im Angebot stöbern möchte – hier geht`s zum Wagner-Verlag

 

 

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Seminarangebot TrauerWege – Lebendige Ritualgestaltung zu Tod, Bestattung und Trauer

Montag, 21. Februar 2011 14:44

Oft ist ein Todesfall in der eigenen Familie ein Auslöser, dass Menschen sich weiterbilden möchten, um andere Menschen in ihrer Trauer begleiten zu können. Die Motivation ist entweder eine sehr gute Erfahrung, wie hilfreich es ist, im Trauerprozess begleitet zu werden. Oder Trauernden erleben, wie unbeholfen ihr Umfeld reagiert und möchten in Zukunft dazu beitragen, anderen diese Erfahrung zu ersparen.

Eine Freundin und Kollegin, Petra Hugo, bietet in Kooperation mit anderen Fachfrauen eine Fortbildung zur “Lebendigen Ritualgestaltung zu Tod, Bestattung und Trauer” an. Die vier Seminare, die einzeln oder gesamt belegt werden können, helfen persönlich oder beruflich interessierte Menschen, ihre Haltung und Fähigkeiten zu erweitern und sich Kraftquellen für den Trauerprozess zu erschließen. Beim 3. Seminar im August bin ich als Referentin beteiligt, Schwerpunkt wird hier die Gestaltung von Trauerfeiern sein.

Termine und Themen

  • 8. – 10. April 2011 Die Kostbare Zeit vom Tod bis zur Bestattung
  • 3. – 5. Juni 2011 Heilsames Singen, Klingen und Tanzen
  • 26. – 28. Aug. 2011 Erinnerung und Abschied feiern – Gestaltung von Trauerfeiern…
  • 2. – 4. Dez. 2011 Dem Leben, der Trauer, der Erinnerung… Gestalt geben

Alle weiteren Informationen und die Seminarausschreibungen gibt es auf der Seite von TrauerWege.

Aus der Ausschreibung:

“Auch angesichts von Sterben, Tod und Trauer können Menschen ihre Schöpfungs- und Gestaltungskraft und damit ihre Eigenmacht entwickeln, und professionell beteiligte Menschen können sie in diesem Sinne begleiten. In (symbolischen und kreativen) Handlungen, Ritualen und rituellen Abläufen können wir Rahmen und Ausdruck finden für unsere Seele, für Erlebnisse, Gefühle und Beziehungen. So können wir mit uns selbst und mit anderen – lebenden und verstorbenen – Menschen verbunden sein, mit Himmel und Erde, mit Kräften, die größer sind als wir. Eine rituelle Kultur gründet auf altem und traditionellem Menschheitswissen und braucht Weiterentwicklung mit neuen Ideen, damit sie den Menschen und ihren Bedürfnissen angemessen ist. Dann können wir uns darin aufgehoben fühlen, können Trost, Gemeinschaft und die Entfaltung heilsamer Kräfte erfahren.”

Kosten: Lehrgang 1020 Euro zzgl. Tagungshaus, Seminar 270 Euro zzgl. Tagungshaus

Ort: Stiftsgut Keysermühle in Klingenmünster bei Landau /Pfalz: DZ / EZ pro Nacht ca. 60 – 75 Eurowww.stiftsgut-keysermuehle.de

Veranstalter: Trauer-Wege-Leben, Petra Hugo, Weedstr. 8, 55237 Flonheim, Tel. 06734-961781
Mitglied des Bundesverbandes Trauerbegleitung

Dieser Lehrgang kann durch Bildungsprämien-Gutschein gefördert werden. Eine Förderung bis zu 500 Euro pro Jahr ist möglich für erwerbstätige Menschen innerhalb bestimmter Einkommensgrenzen, in Familienzeit oder als BerufsrückkehrerInnen. Informationen zum Bildungsprämien-Gutsschein.

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