Beitrags-Archiv für die Kategory 'Friedhof'

Afterwork auf dem Friedhof

Freitag, 1. Februar 2013 23:36

Afterwork, das ist ein Stichwort aus dem Business. Zur Entspannung vom Berufsalltag veranstalten Clubs, Bars und andere regelmäßig After Work Veranstaltungen. Es sind offene gesellschaftliche Veranstaltung an Werktagen.  Zielgruppe sind die jungen Arbeitnehmer und Selbstständigen. Dress-Code der Afterwork-Gänger ist daher in der Regel legere Geschäftskleidung. Man hat ja schließlich keine Zeit, vorher nach Hause zu gehen um sich umzukleiden.

Im Herbst 2012 startete in Zürich das Friedhof Forum. Es ist eine Art «Büro für die letzte Reise». Es vermittelt Informationen, hilft im Voraus zu planen, es offeriert Ausflüge zu Momenten der Auseinandersetzung und Inspiration. Irgendwie bin ich in den Verteiler geraten und regelmäßig erreichen mich seitdem die Einladungen. Manchmal lohnt es sich, über die Grenzen zu schauen. Die letzte Einladung war die zum Afterwork. “Afterwork mit Harfe.”

Im Wonnemonat Mai erklingen im Friedhof Forum Melodien der Liebe, denn sie ist bekanntlich stärker als der Tod. Lassen Sie sich bei einem Glas Wein bezaubern von einem Repertoire von Romantik bis Impressionismus.

Früher hieß so etwas Konzert. Aber Afterwork klingt schön modern. Und bringt vielleicht ein paar jüngere Leute zu der Veranstaltung, die noch ein work haben, nicht nur die Rentner und Pensionäre.

Zu Afterwork mit Harfe

 

 

 

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Buchempfehlung – Orte, die gut tun – Zukunft unserer Friedhöfe

Montag, 19. November 2012 23:18

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Orte, die gut tun – Zukunft unserer Friedhöfe

Wie müssen Friedhöfe und Grabstätten gestaltet werden, um hilfreich für die Trauerbewältigung zu sein? Wie wird der Friedhof  zu einem Ort, der “gut tut”? Der Leitfaden  von Günter Czasny ist in erster Linie für Entscheidungsträger gedacht, die mit durchdachten und erprobten Konzept den Veränderungen auf dem Friedhof entgegenwirken wollen. Veränderungen, die mit wenigen Stichworten skizziert sind: Trend zur Feuerbestattung, zu Urnengräbern, riesigen Freiflächen, alternativen Begräbnisorten, in der Folge davon Drehen an der Gebührenschraube – was die “Friedhofsflucht” weiter fördert.

Die Friedhofsträger müssen sich etwas einfallen lassen, wenn sie dieser Entwicklung gegensteuern wollen. Analysieren, Bewerten, Lösungen finden. In diesem Dreischritt geht das Buch voran. Hilfreich sind die Projektbeispielen, die praktikable und leicht umsetzbare Lösungsansätze aufgezeigen. Als wichtigste Erkenntnis steht am Ende, dass in Zukunft vermehrt Grabfelder geschaffen werden müssen, die von der Grabpflege entpflichten und dennoch Trauerrituale zulassen. Fotos, Zeichnungen und Modellstudien veranschaulichen das Konzept. Neben den Friedhofsträgern geben die Beispiele auch Steinmetzen und anderen Gewerken auf dem Friedhof Anregungen für die Friedhofs- und Grabgestaltung vor Ort.

Aus dem Inhalt:

Problemsituation Friedhof

Trauerverhalten

Veränderte Anforderungen an die Friedhofsträger und die am Friedhof tätigen Gewerke

Probleme mit zunehmenden Freiflächen

Grabstättenkonzepte

Umsetzungsbeispiele

Handlungsempfehlungen

Orte, die gut tun – Zukunft unserer Friedhöfe
1. Auflage, Format 30,5 x 21,5 cm, 69 Seiten, zahlreiche farbige Abbildungen
ISBN 978-3-87188-234-0

Das Buch ist direkt erhältlich beim Ebner-Verlag
Preis 17,50 EUR (inkl. Versandkosten)

 

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Der Hauptfriedhof Freiburg in ungewohnten Perspektiven

Montag, 20. August 2012 11:14

Hauptfriedhof Freiburg

Mitten in der Stadt gelegen, dienen Friedhöfe auch der Erholung. Man trifft man dort immer wieder Menschen an, die mit einer Kamera ausgestattet auf Motivsuche gehen. Der Hauptfriedhof in Freiburg war das Ziel von Carlotta Huber. Herausgekommen ist eine schöne Fotogalerie, die jetzt die Badische Zeitung veröffentlicht hat.

Fotos: Unbekannter Hauptfriedhof in Freiburg (Fotogalerie veröffentlicht am 14. August 2012 auf badische-zeitung.de)

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Stuttgarter Landtag beschließt Änderung des Bestattungsgesetzes

Montag, 9. Juli 2012 18:12

Am 20. Juni 2012 hat der Landtag von Baden Württemberg eine Änderung des Bestattungsgesetzes beschlossen Jetzt ist es Kommunen möglich, in ihren Friedhofsordnungen Grabsteine aus Kinderarbeit auf den Friedhöfen zu verbieten.

Gesetz zur Änderung des Bestattungsgesetzes

Artikel 1 § 15 des Bestattungsgesetzes vom 21. Juli 1970 (GBl. S. 395, ber. S. 458), zuletzt geändert durch Gesetz vom 24. März 2009 (GBl. S. 125), wird folgender Absatz 3 angefügt: „(3) In Friedhofsordnungen und Polizeiverordnungen kann festgelegt werden, dass nur Grabsteine und Grabeinfassungen verwendet werden dürfen, die nachweislich aus fairem Handel stammen und ohne ausbeuterische Kinderarbeit im Sinne der Konvention 182 der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) hergestellt sind. Die Anforderungen an den Nachweis nach Satz 1 sind in den Friedhofsordnungen und Polizeiverordnungen festzulegen.“

siehe: Beschluss der 39. Plenarsitzung vom 20.06.2012
siehe: Gesetzentwurf der Fraktion GRÜNE und der Fraktion der SPD

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Auslaufmodell Friedhof – Sendung des Deutschlandfunks

Freitag, 29. Juni 2012 20:48

Wirklich hörenswert. Der Deutschlandfunk macht immer wieder sehr gute Sendungen. Diese Sendung befasst sich mit der Frage, wie das Internet dieTrauerkultur verändert.

Link: Auslaufmodell Friedhof – Wie das Internet unsere Trauerkultur verändert | Lebenszeit | Deutschlandfunk.

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