Beitrags-Archiv für die Kategory 'Kinder und Tod'

Man kann tot sein, töter oder man ist ganz platt

Dienstag, 5. Januar 2010 10:00

© Tyler Olson - Fotolia.com

So sprechen Kinder über den Tod. “Man kann tot sein, töter oder man ist ganz platt.” Das Zitat stammt aus einem Vortrag von Prof. Dr. Martina Plieth (Universität Bielefeld) zu dem Thema

Umgang mit kindlichen Schreckensvorstellungen und Hoffnungsbildern

Der Vortrag ist als Podcast verfügbar. Hochspannend und aus ihrer Praxis mit der Arbeit mit Kindern. Die Kinder malen Bilder. Es gibt Mädchenbilder und Jungenbilder, Schreckensvorstellungen, Hoffnungsbilder und Geschichten zu den Bildern. Die Referentin lässt die Kinder sprechen. Die gezeigten Bilder sind im Podcast leider nicht sichtbar.

“Tot gehen” sagen die Kinder in der Grundschule.” “Tote können ganz ganz traurig sein, weil sie tot gegangen sind.” Kinder verstehen tot sein als ein gemindertes Lebendigsein. In der kindlichen Vorstellung können Tote noch eine ganze Menge. Martina Plieht nennt das einen verdünnten Persönlichkeitsrest.

Vortrag von Prof. Dr. Martina Plieth (Universität Bielefeld) am 12. Mai 2009 waehrend Tagung der Schulleiterinnen und -leiter an niedersaechsischen Grundschulen des Religionspaedagogischen Instituts Loccum, 89 Minuten

zum Podcast

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Thema: Empfehlungen, Kinder und Tod | Kommentare (1) | Autor: Birgit Aurelia Janetzky

Kurzfilm – Wie Eltern trauern

Donnerstag, 15. Oktober 2009 14:00

Das Netzwerk Leben im Bistum Eichstätt bietet vom 25. September – 30. November 2009 eine Ausstellung zum Thema:  „…sie schauen das Antlitz Gottes – Seelsorge nach Totgeburt“.

Die ausgestellen Dokumente, Objekte und beschriebenen Riten geben Aufschluss wie früher und heute mit den Totgeborenen und deren Müttern (Anmerkung Janetzky: warum eigentlich nur mit den Mütter und nicht auch mit den Vätern?) umgegangen wurde bzw. wird.

Im Informations- und Medienbereich wird ein Film gezeigt, der online bereits angeschaut werden kann

“… wir hätten dich gerne länger bei uns behalten.” Wie Eltern trauern.

Ohne Worte aber sehr beredt ist die filmische Aufnahme des Abschiedes von einem Kind. Berührende Bilder und gefühlvolle Musik führen behutsam an die Trauer heran. Zum Film “Wie Eltern trauern”.

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Thema: Bestatter, Empfehlungen, Kinder und Tod, Trauer | Kommentare (0) | Autor: Birgit Aurelia Janetzky

Fachtagung zum frühen Kindstod

Donnerstag, 15. Oktober 2009 14:00

Unter dem Titel “Früher Kindstod – eine interdisziplinäre Fachtagung für Medizin und Geburtshilfe, Psychologie und Seelsorge” findet vom 23.- 24.10. eine Tagung an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt  statt.

Mit dem Motto

Vom Kontakt zur Begegnung, vom Tabu zur Sprache, vom Wollen zum Handeln

bieten die Veranstalter einen Rahmen für Fachvorträge und das interdisziplinären und praxisbezogene Fachgespräch. Neben konkreten Zugängen zum Thema und Hilfen soll die grundsätzliche Auseinandersetzung mit dem Geschehen ermöglicht werden.

Weitere Informaionen und Anmeldung auf der Webseite des Veranstalters

Thema: Empfehlungen, Kinder und Tod, Sterbebegleitung, Trauer | Kommentare (0) | Autor: Birgit Aurelia Janetzky

Hospiz macht Schule – Projektwochen

Montag, 27. Juli 2009 10:00

© Claus Mikosch - Fotolia.com

Wenn es um Sterben und Tod geht, werden viele Menschen nachdenklich, oft sprachlos. Kinder nicht unbedingt, doch hierfür braucht es Gelegenheiten und Erwachsene, die dem Thema nicht ausweichen.

Im Projekt Hospiz macht Schule wurden bisher über 300 Hospizmitarbeiter/innen für die Begleitung von Projektwochen an Grundschulen zum Thema “Tod und Sterben” geschult. In einem geschütztem Rahmen geben sie den Kindern der 3. und 4. Klasse die Möglichkeit, alle möglichen Fragen zu stellen und ihre Erfahrungen und Vorstellungen mitzuteilen. Jeder Tag hat einen neuen Fokus, es geht um Werden und Vergehen – Wandlungserfahrungen, Krankheit und Leid, Sterben und Tod, Traurig-Sein, Trost und Trösten. Bei Kindern ist es nicht anders als bei Erwachsenen: Was man kennt, davor hat man weniger Angst.

Entwickelt wurde das Projekt von der Hospizbewegung Düren e.V., gefördert wurde es vom Bundesministerium für Familie. Wegen des großen Interesses in ganz Deutschland, benötigen die Aktiven Unterstützung von Förderern und Sponsoren.

Über Hintergründe, Konzept und Erfahrungen gibt es eine Menge auf der Webseite des Projektes zu lesen.

Thema: Empfehlungen, Kinder und Tod, Sterbebegleitung | Kommentare (0) | Autor: Birgit Aurelia Janetzky

Bonmot – Opa tot

Mittwoch, 8. Juli 2009 14:00

Meine Nichte Evelyn (6 Jahre), als es darum ging noch einmal zu meinem verstorbenen Vater zu gehen, der im Bestattungsinstitut aufgebahrt wurde:

“Ich will den Opa nochmal tot sehen.
Ich habe ihn noch nie tot gesehen.”

Thema: Bonmot, Kinder und Tod | Kommentare (0) | Autor: Birgit Aurelia Janetzky

Bonmot – die alten Leute

Montag, 30. März 2009 12:25

Gerade habe ich eine Testversion von PhraseExpress auf meinem PC installiert, ein Programm um Textbausteine zu verwalten und in allen Programmen nutzen zu können. Meine Kontakte und Kontaktanfragen mehren sich, so muss ich nicht immer wieder diesselben Informationen eintippen. In den mitgelieferten Textbausteinen finde ich in der Rubrik “aus Kinderaufsätzen” dieses Bonmot:

“Das Problem mit den alten Leuten wird nicht weniger, obwohl so viele sterben. Aber es wachsen immer neue nach.”

Thema: Bonmot, Kinder und Tod | Kommentare (0) | Autor: Birgit Aurelia Janetzky