Beitrags-Archiv für die Kategory 'Kurios bis Seltsam'

Bestattungsinstitut Krämer – Comedy goes Friedhof

Freitag, 22. Oktober 2010 20:10

Vor kurzem hatte ich das Vergnügen, die Comedy-Aufführung zu sehen. Jetzt habe ich das Video auf youtube entdeckt. Für alle Kurzentschlossenen aus Mittel- und Oberhessen sei das Stück Bestattungsinstitut Krämer – Aller Abgang ist schwer aufs Wärmste empfohlen.

An diesem Wochenende (23. und 24.10) in Marburg/ > Waggonhalle

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Jetzt mögen wir die GEZ noch weniger

Donnerstag, 12. August 2010 16:08

© James Steidl - Fotolia.com

In regelmäßigen Abständen bekomme ich Post von der GEZ. Sie auch? Meine Anmeldung haben die bereits, doch es könnte ja zwischenzeitlich noch ein Gerät dazugekommen sein.

Immerhin, die Schreiben sind freundlicher geworden, meine Symphatie war etwas gestiegen:

“Seien Sie fair. Melden Sie sich an.”

Nun ist sie wieder gefallen, denn laut einer Meldung der Südwestpresse verschickte die GEZ Briefe an zwei vor 18 und vor 20 Jahren verstorbene Kinder. Die Adressen waren von einem Adresshändler gekauft worden, der wohl die Geburtsmeldungen bei Standesämtern aufgenommen hat. Als die beiden volljährig wurden kam die Post. Die Eltern haben nicht schlecht gestaunt und reagiert.

Wieder etwas sympathischer wurde mir die GEZ durch die Meldung, dass der zuständige Abteilungsleiter angerufen und sich entschuldigt hat, der  Geschäftsführer werde sich schriftlich bei der Familie entschuldigen. Solche Dinge passieren, wenn Millionen von Daten durch die Ämter und Behörden geschoben werden.

gefunden auf gulli.com

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I’m not dead! – Scheintod auf Facebook

Dienstag, 10. August 2010 20:17

Vor kurzem erreichte Facebook die magische Zahl von 500.000.000 angemeldeten Nutzern. Als einzige der großen Internet-Communities hat Facebook inzwischen darauf reagiert, dass Mitglieder sterblich sind und hat ein Meldeformular eingerichtet. Andere Mitglieder, Freunde, Familienangehörige können Facebook vom Versterben der Person benachrichtigen und das Profil entweder löschen oder in einen Gedenkstatus setzen lassen (nur bestätigte Freunde können das Profil sehen, die Pinnwand dient den Kondolenzeinträgen). Als Nachweis reicht eine Todesanzeige oder eine Nachrichtenmeldung.

Da hat sich jemand einen Spass erlaubt, mit ungeahnten Folgen. Eine Person wurde als verstorben gemeldet und das Profil gesperrt. Simon Thulbourn geht so als erster “Facebook-Zombie” in die Geschichte ein.

Nachzulesen ist der Fall bei heute.de computer.

Simon Thulbourn war aber nur scheintot. Inzwischen ist er auch von Facebook wieder als Lebender anerkannt und sein Profil ist reaktiviert.  Er hat eine Webseite eingerichtet und seine Erfahrungen veröffentlicht.

I’m not dead!
Yes, according to Facebook, I’m still dead now alive.

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Er fährt immer mit – Friedhofsimpression

Sonntag, 4. Juli 2010 11:09

© Birgit Aurelia Janetzky

“Zu textlastig”. So war eine private Rückmeldung auf meinen Blog. Ich gelobe ab sofort Besserung. Über die Zeit habe ich auf meiner Festplatte viele schöne Bilder rund um den Friedhof archiviert. Die kommen jetzt nach und nach zum Einsatz, wenn es mal wieder nach Textwüste riecht.

Das heutige Bild entstand vor dem Friedhof. Das Auto gehört einem der Friedhofsmitarbeiter. Der erwischte mich beim Fotografieren und wir hatten ein nettes Gespräch über den Beruf und seine Gestaltung der vorderen Ablage.

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England trägt Trauer

Montag, 28. Juni 2010 10:05

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat dem britischen Premierminister David Cameron ihr Mitleid ausgesprochen.

Beim Frühstück lese ich diese Sätze in der Zeitung. Millionen Menschen rund um den Erdball waren Zeugen. Fassungslos schauen wir auf das Geschehen. Die Zukunft Englands wurde jäh unterbrochen. Nie werden wir wissen, was aus England noch hätte werden können. Die Unachtsamkeit von vier Menschen verursacht eine nationale Tragödie. Es macht traurig und wütend zugleich. Doch der entscheidende Moment kann nicht wiederholt werden. Er ist unwiederbringlich verloren. Nie werden wir wissen können, was im entscheidenden Moment in den Verantwortlichen vorgegangen ist. Ein kleiner Moment der Unachtsamkeit, und das Leben unzähliger Menschen hat sich verändert. Es ist nicht wieder gut zu machen. Hier hilft es, sich der Worte Jesu zu erinnern:

“Wer ohne Fehler ist, werfe den ersten Stein.”

Verpasste Chancen und falsche Wege haben dazu beigetragen, dass die Zukunft Englands nun zu Grabe getragen wird. Andere hatten es im Fuß, England ins Leben zurückzuholen, doch auch sie haben versagt. Mit der Last der Verantwortung werden die Schuldigen leben müssen. Doch jeder trage sein eigenes Päckchen. Alle die dabei waren, hätten das Geschehen wenden können, wenn sie im rechten Moment am rechten Platz gewesen wären. Wir alle müssen nun lernen, mit dem Verlust zu leben. Am meisten die Engländer, die dem Geschehen am nächsten stehen. Wir alle fühlen mit. Unser aller Bedauern gilt der großen Fussballnation. Danke, Angela Merkel, Sie sprechen uns aus dem Herzen. Ihr ehrlicher Umgang mit dem Verlust und Ihr tiefes Mitgefühl sind die Basis für ein weiteres gutes Zusammenleben der Nationen.

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