Beitrags-Archiv für die Kategory 'Sterbebegleitung'

Fachtagung zum frühen Kindstod

Donnerstag, 15. Oktober 2009 14:00

Unter dem Titel “Früher Kindstod – eine interdisziplinäre Fachtagung für Medizin und Geburtshilfe, Psychologie und Seelsorge” findet vom 23.- 24.10. eine Tagung an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt  statt.

Mit dem Motto

Vom Kontakt zur Begegnung, vom Tabu zur Sprache, vom Wollen zum Handeln

bieten die Veranstalter einen Rahmen für Fachvorträge und das interdisziplinären und praxisbezogene Fachgespräch. Neben konkreten Zugängen zum Thema und Hilfen soll die grundsätzliche Auseinandersetzung mit dem Geschehen ermöglicht werden.

Weitere Informaionen und Anmeldung auf der Webseite des Veranstalters

Thema: Empfehlungen, Kinder und Tod, Sterbebegleitung, Trauer | Kommentare (0) | Autor: Birgit Aurelia Janetzky

Die Medikalisierung und Ökonomisierung des Sterbens

Mittwoch, 7. Oktober 2009 10:36

Über die Wünsche und die Realität der Sterbenden spricht der Theologe und Soziologe Reimer Gronemeyer. Den Link zur Sendung des SWR gibt es auf seiner Webseite.

“Umfragen bestätigen: 80 Prozent der Deutschen wünschen sich noch heute, im Kreis der Familie zu sterben, doch die Realität sieht anders aus: Die meisten sterben in Krankenhäusern oder Pflegeheimen, und ihr Sterben wird zunehmend medikalisiert, institutionalisiert und ökonomisiert.”

Professor Dr. Dr. Reimer Gronemeyer, SWR2 Aula vom 30.12.2007.

Thema: Empfehlungen, Sterbebegleitung | Kommentare (0) | Autor: Birgit Aurelia Janetzky

Tagung – das gewöhnliche Sterben

Freitag, 11. September 2009 8:07

Die Stiftung menschenwürdiges Sterben veranstaltet gemeinsam mit der Theodor Springmann Stiftung eine  Fachtagung zum Thema:

Das gewöhnliche Sterben.
Neue Wege der Pflege und Begleitung in Altenheimen.

Die bundesweite Tagung richtet sich an Menschen, die in Gesundheits- Seelsorge- und Sozialberufen arbeiten und an ehrenamtlich tätige Menschen in der Sterbe- und Trauerbegleitung.

Fachtagung am 16. Oktober 2009 in Berlin, 10.00 Uhr bis 16.30 Uhr

P R O G R A M M

10.00 Begrüßung und Einführung

Ingrid von Hänisch, Stiftung menschenwürdiges Sterben Evelyne Hohmann, Theodor Springmann Stiftung, Patiententelefon

10.30 Palliative Praxis – Ein Curriculum zur Begleitung alter Menschen am Ende des Lebens
Hubert Jocham, Bundesgeschäftsstelle Palliative Praxis, Langenargen

11.30 Die Pflege Sterbender im Spannungsfeld von Rechten und Pflichten
R. A. Sybille M. Meyer, Fachanwältin Medizinrecht und Sozialrecht, Berlin

12.30 Mittag

13.30 Sterben im Alten- und Pflegeheim
Harry Neubauer, Soziologe, Leiter einer Pflegeeinrichtung in Hamburg

14.15 Abscheu, Ekel, Scham und Schuld. Emotionen und Widersprüche am Lebensende.
Peter Dahringer, Theodorus Hospiz, Berlin

15.00 Kaffee

15.15 Rituale und Abschied für Pflegekräfte. Wie lässt sich die Sterbe- und Abschiedskultur im Altenheim entwickeln?
Dr. Andrea Richau, Diplom Gerontologin, Berlin

16. 00 Abschluss

16.30 Ende der Tagung

Thema: Empfehlungen, Sterbebegleitung | Kommentare (0) | Autor: Birgit Aurelia Janetzky

Vom Foto zum Film: Lebensfilm

Montag, 7. September 2009 10:05

Die Formen der Erinnerung wandeln sich, die technischen Möglichkeiten tragen das ihre dazu bei.

Seit März 2006 gibt es das Unternehmen LEBENSFILM in Köln. Aus vorhandenen Fotografien erstellt Tobias Pollmüller und sein Team mit Hilfe modernster Computertechnologie und an professionellen TV-Schnittplätzen einzigartige Filmportraits. Beauftragt werden die Portraits von Angehörigen verstorbener Menschen, die sich sich durch diese besondere Form die Erinnerung bewahren wollen. Das Angebot hat inzwischen Nachahmer gefunden. Doch ich schätze die Sensibilität und das Einfühlungsvermögen der Filmemacher, die in den Filmen von LEBENSFILM spürbar ist.

Die Fotografien werden mit den Angehörigen gemeinsam ausgewählt und wenn möglich einem persönlichen Gespräch mit den Erinnerungen aus dem Leben des porträtierten Menschen verbunden. Auf der Webseite des Unternehmens können Beispiele angeschaut werden.

Weitere Projekte von Tobias Pollmüller sind “Hospiz macht Schule” und “Lebensfilm und Demenz“. Auf filmische Art und Weise entstanden die Biografien von zwei demenziell erkrankten Bewohnerinnen eines Pflegeheimes.

Thema: Empfehlungen, Sterbebegleitung, Trauer | Kommentare (0) | Autor: Birgit Aurelia Janetzky

Hospiz macht Schule – Projektwochen

Montag, 27. Juli 2009 10:00

© Claus Mikosch - Fotolia.com

Wenn es um Sterben und Tod geht, werden viele Menschen nachdenklich, oft sprachlos. Kinder nicht unbedingt, doch hierfür braucht es Gelegenheiten und Erwachsene, die dem Thema nicht ausweichen.

Im Projekt Hospiz macht Schule wurden bisher über 300 Hospizmitarbeiter/innen für die Begleitung von Projektwochen an Grundschulen zum Thema “Tod und Sterben” geschult. In einem geschütztem Rahmen geben sie den Kindern der 3. und 4. Klasse die Möglichkeit, alle möglichen Fragen zu stellen und ihre Erfahrungen und Vorstellungen mitzuteilen. Jeder Tag hat einen neuen Fokus, es geht um Werden und Vergehen – Wandlungserfahrungen, Krankheit und Leid, Sterben und Tod, Traurig-Sein, Trost und Trösten. Bei Kindern ist es nicht anders als bei Erwachsenen: Was man kennt, davor hat man weniger Angst.

Entwickelt wurde das Projekt von der Hospizbewegung Düren e.V., gefördert wurde es vom Bundesministerium für Familie. Wegen des großen Interesses in ganz Deutschland, benötigen die Aktiven Unterstützung von Förderern und Sponsoren.

Über Hintergründe, Konzept und Erfahrungen gibt es eine Menge auf der Webseite des Projektes zu lesen.

Thema: Empfehlungen, Kinder und Tod, Sterbebegleitung | Kommentare (0) | Autor: Birgit Aurelia Janetzky

Tagungsband – Wer begleitet die Begleiter

Mittwoch, 10. Juni 2009 10:00

Die Stiftung menschenwürdiges Sterben und die Theodor Springmann Stiftung hatten sich mit der Tagung im September 2008 eines wichtigen Themas angenommen. Der Tagungsband ist jetzt erhältlich.

“Wer begleitet die Begleiter? Die Bewältigung psychosozialer Belastungen in der Pflege Sterbender”

erhältlich bei der Theodor Springmann Stiftung
60 Seiten,  Kostenbeitrag 6,00 €

Inhalt:

Pflegekräfte und andere professionelle Helfer, die sterbende Menschen pflegen und begleiten, sind besonderen Belastungen ausgesetzt. Welche Ansätze und Projekte gibt es, um die Situation der Mitarbeiter in der palliativen Versorgung von Sterbenden zu verbessern. Welche persönlichen Fähigkeiten lassen sich entwickeln, um die Zufriedenheit mit der Arbeit zu fördern und einem Burnout angesichts des wiederkehrenden und gehäuften Sterbens in der täglichen Arbeit vorzubeugen.  In der notwendigen Implementierung von Palliative Care liegt die Chance für die Mitarbeiter, ihre berufliche und persönliche Kompetenz zu entwickeln.

Der Bericht aus dem Alltag eines rechtlichen Betreuers und Mediators für Sterbende zeigt, wie ungelöste Konflikte der Sterbenden mit ihren Angehörigen oder den Pflegenden verstanden und im besten Fall gelöst werden können. Die Klärung einer schwierigen Situation entlastet auch die Pflegenden.

Thema: Bestatter, Empfehlungen, Friedhof, Sterbebegleitung, Trauer, Trauerredner | Kommentare (0) | Autor: Birgit Aurelia Janetzky