Beitrags-Archiv für die Kategory 'Trauerredner'

Weltliche Trauerfeiern in der Kirche

Mittwoch, 21. Dezember 2011 10:26

Eingangstür Friedhofskirche

Kirchen sind sakrale Räume, die Kirchengemeinde hat das Hausrecht. So weit, so gut. Steht diese Kirche aber auf einem Friedhof und ist sie der einzige trockene und beheizbare Raum für eine Beerdigung, ergibt sich ein klassisches Konfliktfeld zwischen Kirchen und Kommunen. Ausgetragen wird dieser Konflikt oft auf dem Rücken von Angehörigen und eines sowieso schon klammen Etats für den kommunalen Friedhof, der dann alle Steuerzahler trifft. [...]

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Trauerredner aus der Künstlersozialkasse gekickt

Freitag, 16. Dezember 2011 18:04

Am 1. Dezember 2011 hat der Bundestag das Künstlersozialversicherungsgesetz in einem Detail geändert. Die Gesetzesänderung zielt darauf, eine Ausweitung des Berufsbilds der Versicherten zu begegnen. Auswirkungen hat das zum einen für Trauerredner/innen, die über die KSK versichert sind, zu deren Nachteil. Zum anderen für Bestattungsunternehmen, die ab 2012 keine Abgaben mehr abführen mussten, zu ihrem Vorteil. [...]

Thema: Bestatter, Trauerredner | Kommentare (0) | Autor:

“Oh, Wow.” Die letzten Worte von Steve Jobs

Montag, 7. November 2011 17:59

Wenn man einem Artikel der Augsburger Allgemeinen Glauben schenken darf, dann starb Steve Jobs mit den Worten “Oh wow, oh wow, oh wow.”  Seine Schwester, die die Trauerrede hielt, gab diese Worte weiter.

Weitere berühmte letzte Worte sind in einem Artikel der Süddeutschen Zeitung zusammengestellt.  Je länger der Tod zurückliegt, um mehr kann man spekulieren, ob die letzten Worte original sind oder doch eher der Mythenbildung dienen.

Thema: Sterbebegleitung, Trauerredner | Kommentare (0) | Autor:

Zeremonienleiter.com verhilft zu einem Trauerredner

Montag, 7. November 2011 17:09

Wie finden Angehörige einen passenden Trauerredner/ eine passende Trauerrednerin für ihre Abschiedsfeier? In der Regel empfiehlt das beauftrage Bestattungshaus einen Redner/ eine Rednerin aus der Region. Doch nicht jeder Bestatter kennt und empfiehlt alle Anbieter. Manchmal suchen Angehörige nach Alternativen. Gefunden wird der/die alternative Redner/in über Empfehlung aus dem Freundeskreis. Oder über Internetplattformen wie

In den letzten zehn Jahren hat sich ein Markt für Zeremonienleiter entwickelt. Die Anbieterinnen und Anbieter begleiten Hochzeitspaare mit einer freien Trauung, Eltern, die ihr neugeborenes Kind feierlich begrüßen wollen und Familien, die Abschied von einem verstorbenen Menschen nehmen.

Allen Kunden gemeinsam ist der Wunsch, die Lebenswende feierlich und würdevoll zu begehen. Aus unterschiedlichen Gründen wählen Sie eine freie Rednerin, einen freien Redner. Sie wollen keine kirchliche Zeremonie. Oder die Kirche ist nicht zuständig, weil die Betreffenden nicht (mehr) Mitglied der Kirche sind.

Die Plattform Zeremonienleiter.com hilft trauernden Menschen, in der jeweiligen Region einen passenden Trauerredner/ eine passende Trauerrednerin zu finden. Alle Anbieter können sich für überschaubare Kosten präsentieren.

Dem wachsenden Markt kommt dieses Angebot entgegen. Immer mehr Menschen nutzen das Internet, um Informationen zu finden. Die Zeit war reif für ein solches Portal.

Thema: Internet, Trauerredner | Kommentare (0) | Autor:

Trauerrede in postmoderner Trauerkultur – Buchempfehlung

Montag, 9. Mai 2011 22:04

Gegenwärtig ringen die Kirchen  um Akzeptanz. Die Moderne stellt die Theologie vor Herausforderungen, die es früher so nicht gab, als die Konfessionen das gesellschaftliche Leben bestimmten. Sterben und Tod sind Erfahrungen, die viele Menschen aufrütteln. Sie suchen nach einem sinnstiftenden Halt, selbst wenn die Religion vorher keine Bedeutung mehr für sie hatte.

Die Trauerpastoral der Kirchen stellt sich auf die veränderten gesellschaftlichen Rahmenbedingungen ein. Die Beiträge dieses Bandes tragen dem Rechnung. Zunehmend werden auch Mitglieder der Kirchen von freiberuflichen Trauerrednern beerdigt. Die katholischen oder evangelischen Pastoren und Pastorinnen stehen vor einem heterogenen Publikum, dass zum Teil mit den  einfachsten rituellen Formem beim Begräbnis nicht mehr vertraut ist.

Vor zehn Jahren war es noch ungewöhnlich, dass kirchliche Vertreter von der “Trauerrede” sprachen. Der Fokus lag damals auf der “Begräbnisliturgie”, der “Begräbnishomilie” oder der “Begräbnispredigt”. Doch diese Begriffe “schränken den Rahmen konfessionell ein und decken sich nicht mehr mit der pluraler gewordenen Wirklichkeit von Reden und Ansprachen im Umfeld von Tod und Trauer” – so die Einleitung.

Trauerbegleitung, Trauerpastoral, biblische Ansätze, literarische Bezüge, Trauerrede als Beziehungsrede, christliche Verkündigung im Angesicht des Todes… Diese Inhalte nehmen die Trauerrede in ihren unterschiedlichen Aspekten auf. Die Beiträge dieses Buches bilden die innerkirchlichen Diskussionen und die Öffnung für die Entwicklungen der Moderne ab und laden zum Gespräch ein, nicht zuletzt die freien Rednerinnen und Redner, denen ein eigener Beitrag gewidmet ist.

In einer Zeit, in der so vieles machbar scheint, stellt der Tod eine absolute Grenze dar, der es sich zu stellen gilt. Die Trauer um einen verstorbenen Menschen fordert dabei von SeelsorgerInnen viel Einfühlungsvermögen. Nicht billiger Trost wird dabei erwartet, sondern Hilfestellung. Gerade die Vielfalt neuer Bestattungsformen und Trauerriten zwingt zu neuen Ansätzen.

Johann Pock, Ulrich Feeser-Lichterfeld (Hg.)
Trauerrede in postmoderner Trauerkultur
Reihe: Werkstatt Theologie – Praxisorientierte Studien und Diskurse
Bd. 18, 2011, 144 S., 19.90 EUR, br., ISBN 978-3-643-50284-1

 

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