TV-Tipp zum Thema “Digitaler Nachlass”

Donnerstag, 29. Juli 2010 19:10

Welche Unannehmlichkeiten der digitale Nachlass den Erben bereiten kann und was Erben zu beachten haben, darüber geht die von der anwaltauskunft gesponserten Sendung „Steuern und Recht“ auf n-tv am Dienstag, dem 3. August 2010 um 18.35 Uhr und am Mittwoch, dem 4. August 2010 um 15.15 Uhr (Wiederholung).

“Wenn ein Mensch stirbt, wird er von vielen Freunden und Bekannten vermisst. Doch in der digitalen Welt sieht dies ganz anders aus. Hier verschwindet niemand einfach so, nur weil sein irdisches Leben beendet ist. Digital kann ein Mensch weiterleben, da seine Fotos und Videos weiterhin für die Öffentlichkeit im Netz zu sehen sind. Und selbst die Verträge mit Providern und sozialen Netzwerken enden nicht automatisch mit dem Tod.”

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Digitale Daten dürfen jetzt auch sterben

Samstag, 24. Juli 2010 10:30

© L.S. - Fotolia.com

Vergänglichkeit war bislang ein Vorrecht der Natur. Mit der Entwicklung einer neuen Technik, sind in Zukunft auch digitale Daten vergänglich. Sie können mit einem Verfallsdatum versehen werden.

Große Suchmaschinen wie Google oder Yahoo speichern alles, was ihren Robotern unter die Finger kommt, nach dem Motto „Durchsuche alles, speichere alles und stelle es mehrfach zu Verfügung“ (im sogenannten Cache). Diese vollautomatische Speicherung aller Daten bewirkt, dass selbst Daten, die der Nutzer selbst wieder löscht, im Internet weiter existieren und gefunden werden können.

Jetzt haben Saarbrücker Informatiker haben ein System entwickelt, das jeder Computerlaie anwenden kann. Bevor Dateien und Bilder ins Internet gestellt werden, werden sie mit einem digitalen Schlüssel versehen. Mit einer neuartigen Kombination aus Verschlüsselungstechnik und so genannten Captchas werden die Daten nach Fristablauf automatisch unzugänglich. Das gilt auch für Kopien der Dateien, die sich im Web irgendwo an einer anderen Stelle befinden. Sobald ein Anwender die Daten abruft, fordert der betreffende Rechner dafür den Schlüssel an. Ist die Frist des Schlüssels abgelaufen, können die Daten auf den Webseiten nicht mehr aufgerufen werden. Notwendig ist lediglich ein Programm-Zusatz (Add-on) für einen der gängigen Internet-Browser. So kann jeder die Kontrolle über seine Daten behalten.

Das neue System vermag nicht alles zu löschen, aber es erschwert den Zugriff auf die Daten soweit, dass es in den allermeisten Fällen unrentabel wird auf die Daten zuzugreifen. Damit können Internetnutzer ihre Privatsphäre noch besser schützen.

Zum vollständigen Artikel der Uni Saarland und zur Projektbeschreibung

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Kunden gewinnen mit System

Freitag, 23. Juli 2010 17:54

[Trigami-Review]

Ob in der großen weiten Geschäftswelt oder in dem Teilbereich Bestattungsbranche – Marketingthemen werden immer wichtiger. Seit es das Internet gibt, hat sich die Informationssuche in das Web verlagert. Parallel dazu ist hat sich Menge der zugänglichen Informationen vervielfacht. So ist die Beschäftigung mit Online Marketing ein Muss. Alle, die eine eigene Webseite besitzen und darüber Kunden gewinnen oder halten wollen, kommen nicht um das Thema herum.

i-media marketingshop

Das Medienunternehmen Media Innovation GmbH hat die Plattform marketingshop.de gestartet. Hier findet man gebündelt Informationen und Angebote aus dem gesamten Themenspektrum des Online- und Offline-Marketing. Themen sind: Neukundengewinnung, Public Relations, Online Reputation Management, Web Solutions und Content-Erstellung. Gerade kleine und mittlere Unternehmen sowie Freiberufler und Existenzgründer können hier Marketing-Lösungen finden. Neben konkreten Produkten und Services bietet der Marketingshop Systemlösungen. Alle Produkte sind beliebig miteinander kombinierbar. Die Produkte können einmalig erworben oder als Abonnement genutzt werden.

Mich interessiert, ob klassische Online Marketing Instrumente für meine Leserinnen und Leser mit kommerziellen Webseiten interessant sein könnten, also für Bestattungsunternehmen, Zulieferer, Trauerredner und andere Freiberufler. Neue Kunden gewinnen wir alle gerne. Vielleicht finde ich auch einige Tips für mein eigenes Marketing. Deshalb nehme ich die Möglichkeit wahr, den Marketingshop zu testen.

Die Webseite bietet drei System-Bausteine an:

1. Neukunden-System

www.marketingshop.de/neukunden.html

Mehr Umsatz durch neue Kunden ist das Ziel des Neukunden-Systems. Das Buch “Erfolgsratgeber Neukundengewinnung” schlage ich an irgendeiner Stelle auf und fange an zu lesen. Sehr sympathisch. Vor allen konkreten Marketingmassnahmen kommt der Plan. Ausgangsfragen sind: wie will ich zu Kunden kommen und wie soll sich mein Geschäft entwickeln. Von der Strategie hängt ab, welche der angebotenen Werkzeuge ich sinnvoll nutze. Wer die Herangehensweise zunächst testen will, bestellt den Erfolgsratgeber für 12,52 € (E-Book).

2. Marketing-Erfolgs-System

Mehrere Ratgeber mit Know-how von Marketing-Spezialisten sind im Marketing-Erfolgs-System enthalten. Neben 120 Verkaufsbriefvorlagen im Word-Format findet man hier 15 Checklisten für Direktmarketing und Online Optimierung.

3. Wettbewerber-SPY-System

Beobachtung und Analyse der Konkurrenz führt zu Wettbewerbsvorteilen. Das Wettbewerber-SPY-System ermöglicht es, Konkurrenten und deren Marketing-Aktivitäten systematisch zu analysieren und fortwährend den Überblick zu behalten.

Mein Testergebnis

Sich mit Online Marketing zu beschäftigen und das gestufte Marketing-System von i-media zu nutzen, setzt eine bewusste Entscheidung voraus. Diese muss im Vorfeld gegeben sein, um das Angebot überhaupt interessant zu machen. Die Entscheidung heißt: Ich (als Unternehmen) will im Internet in meinem Bereich ganz oben mitspielen.

Die angebotenen Materialien enthalten alle wichtigen Themen. Der Shop ist übersichtlich aufgebaut. Checklisten und Briefvorlagen sind auch für diejenigen hilfreich, die zunächst ein kleineres Zeitbudget mitbringen. Denn eines braucht die Beschäftigung mit den Angeboten des Marketingshops: Zeit. Das Modulsystem ermöglicht es den Kunden, das Passende für sich heraus zu suchen, doch auch hier muss man sich zuerst einen Überblick verschaffen. Das Wichtigste kann indes auch das umfangreiche Angebot von i-media nicht ersetzen: nach dem Lesen und nach dem Planen kommt das TUN!

Jetzt zum Angebot

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Der Ritenpotpourri – Podcast im Deutschlandradio

Freitag, 16. Juli 2010 15:39

Der Deutschlandfunk sendete eine Diskussion zur Bestattungskultur (30.06.10). Problematisiert wird die zunehmende Abschiednahme mit der Urne statt mit dem Sarg, die anonyme Bestattung und die relative junge Form der Baumbestattung.

Die Sendung ist eine gute Zusammenfassung der gegenwärtig diskutierten Themen. Während in den Medien das Begräbniss in der Regel als klassischer kirchlicher Ritus dargestellt wird, gibt es in der Realität längst einen Riten Potpourri (frz. „Allerlei“, „kunterbunte Mischung“).

Dieser Artikel ist Beitrag 4 von 4 Beiträgen der Artikel-Serie empfohlene Podcast.
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#Juli bemerkenswerte Trauerreden: Heidi Kabel

Mittwoch, 14. Juli 2010 9:17

Ja klar, ich habe Sie auch gekannt. Aber mich hatte sie nicht weiter interessiert. Das Ohnsorg-Theater war nichts für eine Jugendliche, das war für die alten Leute. Ich habe es meinen Eltern überlassen, die Aufführungen im Fernsehen anzuschauen. Heute bin ich selbst im Alter der damaligen “alten Leute” und habe einen etwas anderen Blick. Das Volkstümliche ich mir selbst immer noch fremd, aber ich sehe heute eine Frau, die die Herzen der Menschen erreicht hat. Heidi Kabel starb am 15. Juni im Alter von 95 Jahren.

Weil sie so berühmt war, gibt es nicht nur eine, sondern mehrere Trauerreden, die alle hier zu sehen sind.

Mir selbst gefällt dieses Lied am besten: Die Oma aus dem Internet.

Dieser Artikel ist Beitrag 7 von 8 Beiträgen der Artikel-Serie Bemerkenswerte Trauerreden.
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Jeder dritte Mann, jede siebte Frau über 70 surft

Dienstag, 13. Juli 2010 10:00

Im (N)Onliner Atlas 2010 sind alle wichtigen Daten zur Internetnutzung der deutschen Bevölkerung enthalten. Zum ersten Mal ist die Zahl der aktiven Internetnutzer auf über 70 Prozent gestiegen. Zwei Millionen neue Internetnutzer im letzten Jahr dazu gekommen. Noch nicht in der digitalen Welt angekommen sind knapp 19 Millionen Bundesbürger über 14 Jahren. “Trotz des deutlichen Wachstums bei der Internetnutzung profitieren davon nicht alle Teile der Gesellschaft”, so Hannes Schwaderer, Präsident der Initiative D21, die den (N)Onliner Atlas herausgibt. Grundlage der repräsentativen Studie sind 30.705 Interviews von Februar bis Mai 2010.

Im Alter nimmt die Internetnutzung ab
Während die jüngeren Befragten zwischen 14 und 29 Jahren zu 95,8 Prozent regelmäßig im Netz surfen, zeigt sich die Generatin 50 plus weniger netzaffin. 54 Prozent dieser Gruppe nutzt das Web, bei den über 70-Jährigen sind es  23,3 Prozent. Immerhin: der Anteil der Onliner stieg hier um 4 Prozentpunte.

Die Internetnutzung im Alter unterscheidet deutlich zwischen Frauen und Männern
Männer sind im Alter wesentlich häufiger im Netz unterwegs sind als Frauen. Während jeder dritte Mann über 70 surft, zieht es nur jede siebte Frau vor den PC. Einen wirklichen Nachteil haben die älteren Internetmuffel jedoch nicht: “Wir kommen nicht weiter, wenn wir Frauen über 70 als Problemgruppe stigmatisieren und unterstellen, sie seien in der digitalen Gesellschaft nicht angekommen. Sie verfügen über viel Lebenserfahrung und finden sich auch ohne Internetzugang bestens zurecht”, so Birgit Kampmann, Geschäftsführerin des Kompetenzzentrums Technik-Diversity-Chancengleihheit. (aus der Online-Pressemeldung)

Die vollständige Studie gibt es hier

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