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Seminarangebot TrauerWege – Lebendige Ritualgestaltung zu Tod, Bestattung und Trauer

Montag, 21. Februar 2011 14:44

Oft ist ein Todesfall in der eigenen Familie ein Auslöser, dass Menschen sich weiterbilden möchten, um andere Menschen in ihrer Trauer begleiten zu können. Die Motivation ist entweder eine sehr gute Erfahrung, wie hilfreich es ist, im Trauerprozess begleitet zu werden. Oder Trauernden erleben, wie unbeholfen ihr Umfeld reagiert und möchten in Zukunft dazu beitragen, anderen diese Erfahrung zu ersparen.

Eine Freundin und Kollegin, Petra Hugo, bietet in Kooperation mit anderen Fachfrauen eine Fortbildung zur “Lebendigen Ritualgestaltung zu Tod, Bestattung und Trauer” an. Die vier Seminare, die einzeln oder gesamt belegt werden können, helfen persönlich oder beruflich interessierte Menschen, ihre Haltung und Fähigkeiten zu erweitern und sich Kraftquellen für den Trauerprozess zu erschließen. Beim 3. Seminar im August bin ich als Referentin beteiligt, Schwerpunkt wird hier die Gestaltung von Trauerfeiern sein.

Termine und Themen

  • 8. – 10. April 2011 Die Kostbare Zeit vom Tod bis zur Bestattung
  • 3. – 5. Juni 2011 Heilsames Singen, Klingen und Tanzen
  • 26. – 28. Aug. 2011 Erinnerung und Abschied feiern – Gestaltung von Trauerfeiern…
  • 2. – 4. Dez. 2011 Dem Leben, der Trauer, der Erinnerung… Gestalt geben

Alle weiteren Informationen und die Seminarausschreibungen gibt es auf der Seite von TrauerWege.

Aus der Ausschreibung:

“Auch angesichts von Sterben, Tod und Trauer können Menschen ihre Schöpfungs- und Gestaltungskraft und damit ihre Eigenmacht entwickeln, und professionell beteiligte Menschen können sie in diesem Sinne begleiten. In (symbolischen und kreativen) Handlungen, Ritualen und rituellen Abläufen können wir Rahmen und Ausdruck finden für unsere Seele, für Erlebnisse, Gefühle und Beziehungen. So können wir mit uns selbst und mit anderen – lebenden und verstorbenen – Menschen verbunden sein, mit Himmel und Erde, mit Kräften, die größer sind als wir. Eine rituelle Kultur gründet auf altem und traditionellem Menschheitswissen und braucht Weiterentwicklung mit neuen Ideen, damit sie den Menschen und ihren Bedürfnissen angemessen ist. Dann können wir uns darin aufgehoben fühlen, können Trost, Gemeinschaft und die Entfaltung heilsamer Kräfte erfahren.”

Kosten: Lehrgang 1020 Euro zzgl. Tagungshaus, Seminar 270 Euro zzgl. Tagungshaus

Ort: Stiftsgut Keysermühle in Klingenmünster bei Landau /Pfalz: DZ / EZ pro Nacht ca. 60 – 75 Eurowww.stiftsgut-keysermuehle.de

Veranstalter: Trauer-Wege-Leben, Petra Hugo, Weedstr. 8, 55237 Flonheim, Tel. 06734-961781
Mitglied des Bundesverbandes Trauerbegleitung

Dieser Lehrgang kann durch Bildungsprämien-Gutschein gefördert werden. Eine Förderung bis zu 500 Euro pro Jahr ist möglich für erwerbstätige Menschen innerhalb bestimmter Einkommensgrenzen, in Familienzeit oder als BerufsrückkehrerInnen. Informationen zum Bildungsprämien-Gutsschein.

Thema: Empfehlungen, Trauer | Kommentare (0) | Autor:

Bestattungskultur und Trauer – 9. Palliative Care Symposium

Donnerstag, 21. Oktober 2010 11:24

Hinweisen möchte ich auf eine Veranstaltung zum Thema Bestattungskultur und Trauer am 26.11.2010 in Freiburg

Die Ausschreibung:

Eine faszinierende bisweilen auch verstörende Vielfalt von Bestattungskulturen begegnen uns in Geschichte und Gegenwart. Ob Erd-, Luft-, Wasser- oder Feuerbestattung und für alles finden sich eindrückliche Beispiele, in ihnen drücken sich Todesvorstellungen ebenso aus, wie Formen des Umgangs mit Tod und Sterben in verschiedenen Kulturen. Prägend für die Bestattungskultur in Deutschland und Europa waren – mit vielen Wandlungen – die christlichen Kirchen. Heute haben Glaubensgemeinschaften kein Monopol mehr auf die „letzten Dinge“ und es entwickelt sich eine vielfältige Bestattungskultur mit kreativen und individuellen Variationsmöglichkeiten: Friedwälder,

Aschenstreuwiesen, Diamantenpressungen aber auch Internetfriedhöfe sind die neuen Stichworte. Menschen mit Migrationshintergrund, etwa aus der Türkei, die zunehmend in Deutschland begraben sein möchten, verlangen nach neuen Friedhöfen und Kultursensibilität.

Das 9. Freiburger Palliative Care Symposium widmet sich dem Thema Bestattungskultur und Trauer und bietet Gelegenheit, sich aus unterschiedlichen Blickwinkeln mit dem Thema auseinanderzusetzen. Es lädt dazu ein, die Vorstellungen von Bestattung und Trauerarbeit in den Kontext von Palliative Care zu stellen.

Es laden ein:

Prof. Dr. Thomas Klie (EH Freiburg)
Prof. Dr. Andreas Heller (IFF Wien)
Prof. Dr. med. Dr. h.c. Christoph Student (Deutsches Institut für Palliative Care, Bad Krozingen)

Programm 26.11.2010, 9:00 – 17:00 Uhr
Anmeldung über das Institut für Weiterbildung an der Evangelischen Hochschule Freiburg e.V.

> Das vollständige Programm und die Anmeldung

Thema: Kirche/ Religion, Sterbebegleitung, Trauer | Kommentare (0) | Autor:

Warum sich bloggen lohnt

Mittwoch, 16. September 2009 9:30

“Ich bin gerade auf Ihren Blog gestoßen und wirklich begeistert von den Beiträgen und Dingen die Sie hier so sammeln. Besonders der Bereich Empfehlungen gefällt mir sehr gut.”

Diese Rückmeldung hatte ich vor kurzem in meinem Postfach. Das erwärmt mein Herz und bestärkt mich in meiner Überzeugung, dass Informationen dazu da sind um weitergegeben zu werden.

Früher, was habe ich da Zeit in Bibliotheken verbracht und Kataloge durchgeblättert. Den Ordner voller ausgeschnittener Zeitungsartikel habe ich irgendwann unbearbeitet im Altpapier entsorgt.

Ich gebe zu, ich bin begeistert von den Möglichkeiten der digitalisierten Information. Inzwischen ist nicht mehr das Finden von Information das Problem, sondern Informationen zu systematisieren und zu verarbeiten.

Für mich ist der Blog auch so etwas wie eine veröffentlichte Materialsammlung und die Möglichkeiten die Inhalte zu diskutieren (was zugegebenermaßen wenig genutzt wird). Manche Menschen hüten ihr gesammeltes Material wie ihren Augapfel. Was sie sich selbst mühsam erarbeitet haben, das soll ihren Vorsprung vor anderen sichern. Solche Gedanken sind mir nicht fremd, doch inzwischen schätze ich die Kontakte die über den freien Austausch entstehen sehr. In Webdeutsch wird das community genannt.

So ist es gedacht: profitieren Sie von dem hier vorgestellten Material. Wenn es benutzt wird, dann profitiert am Ende die Sterbe-, Bestattung- und Trauerkultur. Dann habe nicht nur ich was davon, sondern die Menschen.

Thema: Blog | Kommentare (0) | Autor:

Vision Quest

Samstag, 5. September 2009 12:00

© Matthis Dierkes - Fotolia.com

Den Anstoß, mich mit Tod und Trauer im Zusammenhang mit Erfahrungen in der Natur zu beschäftigen, bekam ich durch meine eigene Visionssuche/ Vision Quest vor einigen Jahren. Die Erfahrung an einer Weggabelung meines Lebens war derart eindrucksvoll, dass ich mehr wissen, mehr erfahren wollte. Also machte ich die Ausbildung zur Visionssucheleiterin.

Die Visionssuche ist ein in vielen Kulturen praktiziertes Ritual. Menschen haben es zu allen Zeiten genutzt um Krisen zu bewältigten und den Übergang von einer Lebensphase in eine andere zu gestalten.

Es geht um die zentralen Lebensthemen [...]

Dieser Artikel ist Beitrag 2 von 7 Beiträgen der Artikel-Serie Trauer und Naturerfahrung.

Thema: Empfehlungen, Trauer | Kommentare (0) | Autor:

Tagung Tod und Sektion

Mittwoch, 24. Juni 2009 12:03

Seit November 2008 läuft das von der VolkswagenStiftung im Rahmen des Programms „Schlüsselthemen der Geisteswissenschaften” geförderte Projekt „Tod und toter Körper”. Im Rahmen des dreijährigen Forschungsvorhabens soll die Veränderung des Umgangs mit dem Tod in der gegenwärtigen Gesellschaft am Beispiel der klinischen Sektion untersucht werden.  Insgesamt arbeiten 17 Menschen an dem Projekt, aufgeteilt auf vier Perspektiven: Philosophie, Soziologie, Medizin und Rechtswissenschaften. Die Koordination des Gesamtprojekts ist am Lehrstuhl für allgemeine Soziologie der TU Berlin angesiedelt.

Vom 14. bis 15.7.2009 findet eine Projekttagung “Tod und Sektion” in Berlin statt.

Der öffentlichen Teil beginnt mit der Podiumsdiskussion “Tod und toter Körper – Enttabuisierung oder neue Grenzen”. Podiumsgäste sind: Dieter Birnbacher (Heinrich-Heine-Universität Düsselsdorf), Andrea Esser (Universität Marburg), Dominik Groß (RWTH Aachen), Brigitte Tag (Universität Zürich), Michael Tsokos (Rechtsmedizin Charité Berlin) und Ulrike Vedder (Zentrum für Literatur- und Kulturforschung Berlin). Die Moderation übernimmt Hubert Knoblauch.

Am zweiten Tag (15.7.) finden von 9-17 Uhr öffentliche Vorträge externer Referenten zu verschiedenen Aspekten des Themenfeldes statt. Unter anderem: „Droht die blutige Entlastung?, “Quincy als Über-Ich – Medienbild und Realität
der Gerichtlichen Sektion”, „Umgang mit jüdischen Gräbern und Totenkult in Deutschland nach 1945″ oder „Sektion aus Sicht der Theologie”.

Das vollständige Programm gibt es auf der Webseite des Projektes.

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