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Filmreihe „Tod im Kino“ in Freiburg

Dienstag, 23. November 2010 9:23

Eine Filmreihe „Tod im Kino“ läuft zur Zeit an der Universität Freiburg. Der aka-Filmclub zeigt in Kooperation mit dem Freiburger Institut für Ethik und Geschichte der Medizin Filme, die Einblicke geben, wie Tod und Sterben im Film dargestellt werden.  Ebenso wird hinterfragt, was Zuschauer dazu bewegt ins Kino zu gehen, um Filme zu sehen, die sich mit Krankheit und Tod auseinandersetzen – und dafür auch noch Eintritt zu zahlen.

Die Filme der Reihe:

  • Donnerstag 18.11.2010 19:30 Uhr
    Poln. OmU Ein kurzer Film über das Töten
  • Donnerstag 25.11.2010 20:00 Uhr
    DF Die Zeit die bleibt
  • Donnerstag 02.12.2010 19:30 Uhr
    Der müde Tod (Stummfilm mit Live-Begleitung)
  • Donnerstag 09.12.2010 20:00 Uhr
    Vortrag mit Filmausschnitten: „Tod und Sterben im Film“
  • Donnerstag 16.12.2010 20:00 Uhr
    DF Erbarmungslos

Das ausführliche Programm gibt es hier.

Dieser Artikel ist Beitrag 5 von 8 Beiträgen der Artikel-Serie Empfohlene Filme.

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Bestattungskultur und Trauer – 9. Palliative Care Symposium

Donnerstag, 21. Oktober 2010 11:24

Hinweisen möchte ich auf eine Veranstaltung zum Thema Bestattungskultur und Trauer am 26.11.2010 in Freiburg

Die Ausschreibung:

Eine faszinierende bisweilen auch verstörende Vielfalt von Bestattungskulturen begegnen uns in Geschichte und Gegenwart. Ob Erd-, Luft-, Wasser- oder Feuerbestattung und für alles finden sich eindrückliche Beispiele, in ihnen drücken sich Todesvorstellungen ebenso aus, wie Formen des Umgangs mit Tod und Sterben in verschiedenen Kulturen. Prägend für die Bestattungskultur in Deutschland und Europa waren – mit vielen Wandlungen – die christlichen Kirchen. Heute haben Glaubensgemeinschaften kein Monopol mehr auf die „letzten Dinge“ und es entwickelt sich eine vielfältige Bestattungskultur mit kreativen und individuellen Variationsmöglichkeiten: Friedwälder,

Aschenstreuwiesen, Diamantenpressungen aber auch Internetfriedhöfe sind die neuen Stichworte. Menschen mit Migrationshintergrund, etwa aus der Türkei, die zunehmend in Deutschland begraben sein möchten, verlangen nach neuen Friedhöfen und Kultursensibilität.

Das 9. Freiburger Palliative Care Symposium widmet sich dem Thema Bestattungskultur und Trauer und bietet Gelegenheit, sich aus unterschiedlichen Blickwinkeln mit dem Thema auseinanderzusetzen. Es lädt dazu ein, die Vorstellungen von Bestattung und Trauerarbeit in den Kontext von Palliative Care zu stellen.

Es laden ein:

Prof. Dr. Thomas Klie (EH Freiburg)
Prof. Dr. Andreas Heller (IFF Wien)
Prof. Dr. med. Dr. h.c. Christoph Student (Deutsches Institut für Palliative Care, Bad Krozingen)

Programm 26.11.2010, 9:00 – 17:00 Uhr
Anmeldung über das Institut für Weiterbildung an der Evangelischen Hochschule Freiburg e.V.

> Das vollständige Programm und die Anmeldung

Thema: Kirche/ Religion, Sterbebegleitung, Trauer | Kommentare (0) | Autor:

Die Freiburger wissen zu leben – jetzt lernen Sie die Kunst des Sterbens

Sonntag, 10. Oktober 2010 11:06

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Leben vor dem Tod? Leben mit dem Tod?
Von November 2007 bis Juli 2008 führten die Fotografin Gülay Keskin und die Hospizmitarbeiterin und Projektleiterin Julia Severin Gespräche mit Menschen auf Palliativstationen, im stationären Hospiz und im ambulanten Bereich. Die daraus entstandenen, 3 m hohen Portraits und Aussagebilder von 16 Betroffenen, lassen die Betrachter an deren Gedanken und Gefühlen teilhaben.

Sterben zeigen im öffentlicher Raum?
Leben ja – Sterben, nein? Die Ausstellung LebenskunstSterben bringt Sterben und Tod in den öffentlichen Raum. Nach Heidelberg, Luzern und Bremen  wird die Ausstellung vom 30. Oktober bis 19. November 2010 in Freiburg, in der  Kirche St. Martin am Freiburger Rathausplatz, gezeigt. Einzelne Bilder werden auch im Münster Unserer Lieben Frau und in der  Sparkasse Freiburg – Nördlicher Breisgau (Kaiser-Joseph-Straße) ausgestellt.

Begleitprogramm
An unterschiedlichen Orten im Stadtgebiet, in Zusammenarbeit mit verschiedenen Einrichtungen, wird die Ausstellung von einem Rahmenprogramm mit vielfältigen Vorträgen und Veranstaltungen zum Thema Sterben und Leben kurz vor dem Tod begleitet.

> Das ausführliche Programm

LebenskunstSterben von 30. Oktober bis 19. November 2010 in Freiburg
Veranstalter sind die Katholische Kirche, die Evangelische Kirche und die Caritas-Akademie. Die Ausstellung ist täglich 9:00 – 12:00 Uhr und 14:00 – 18:00 Uhr, Sonntags 14:00 – 18:00 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Ort: Kirche St. Martin, Rathausgasse 3, Freiburg

Vernissage und Führung mit Gülay Keskin (Fotografie) und Julia Severin (Projektleitung) am 30.10.2010, 19.00 Uhr

Finissage am 19.11.2010, 18.00 Uhr

Mein Beitrag ist ein Vortrag am 17.11.2010 um 19.00 Uhr mit dem Thema “Tod 2.0 – Wie im Internet getrauert wird” Erhalten Sie Einblick in den digitalen Wandel: auf YouTube ein Video einstellen, eine Kerze auf einer Gedenkseite entzünden, im Forum kondolieren, ein Profil in der Community löschen. Wie verändert sich die Trauer- und Bestattungskultur durch das Internet? Ort: Musiksaal, Kirche St. Martin, Rathausgasse 3, Freiburg. Eintritt: Spende

Thema: Empfehlungen, Kirche/ Religion, Sterbebegleitung | Kommentare (0) | Autor:

Alle Jahre wieder Tag des Friedhofs

Donnerstag, 30. September 2010 10:07

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Tag des Friedhofs in Freiburg

Inzwischen ist der “Tag des Friedhofs” in vielen Städten schon eine Art Institution geworden. Auf Initiative von Städten und Kommunen, Friedhofsverwaltungen, Friedhofsgärtnern, Bestattern, Steinmetzen, Floristen und der Religionsgemeinschaften entsteht jährlich im Herbst eine bunte Vielfalt von Angeboten. Der Friedhof wird als Ort der Lebenden in Erinnerung gebracht, damit die Lebenden ihre Toten auf dem Friedhof begraben lassen und nicht in die Wälder und Flüsse, zur Ostsee und auf die Schweizer Almwiese bringen.

Am vergangenen Sonntag gab es einen solchen Tag auch hier in Freiburg, der Stadt, in der ich lebe. Vorneweg gesagt, das Angebot war abwechslungsreich und wurde von der Bevölkerung gut angenommen. Vorträge, Führungen, Trauercafe und Ausstellung waren gut besucht. Einzig der “Musikalische Spaziergang” über den Hauptfriedhof mit den Street  Stompers, endete recht schnell unter einem schützenden Dach. Es war die Stunde des großen Regenschauers.

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Der Friedhof bot an diesem Tag nicht nur Kultur und Natur, sondern bei der Podiumsdiskussion zum Thema “Wer muss die Bestattung bezahlen” auch Streitkultur. Die Brisanz des Themas war den Nichtfachleuten unter den Besuchern sicher nicht im Vorfeld bewusst, dafür aber den zahlreich erschienenen Bestattern. Immer mehr Menschen sind auf die (teilweise) Übernahme der Bestattungskosten durch “das Amt” angewiesen. Die Kosten steigen. Die Aktenberge der Sachbearbeiter werden immer höher. Die Bestatter warten immer länger auf’s Geld. Und die Spezialität in Freiburg: die Grundlage für die Übernahme einzelner Posten auf der Bestattungsrechnung ist nicht transparent. So wurde deren Veröffentlichung auch vehement eingefordert. Ob der “normale Besucher”, die “normale Besucherin” noch nachvollziehen konnte, worum es genau geht, sei dahingestellt. Aber Hut ab vor den Veranstaltern, die es gewagt haben, dieses brennende Thema öffentlich mit einem gut durchmischten Podium zu diskutieren.

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Wem nach der Diskussion der Kopf rauchte, der konnte sich ganz klassisch beim Bildhauer beraten und bei der naturkundlichen Führung begeistern lassen.

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“Unsterblich im Internet” Radiosendung von DRS1

Donnerstag, 1. Juli 2010 11:10

Viele Journalisten, die über das Thema “digitaler Nachlass” im Internet recherchieren, finden auf meinen Blog und auf das Angebot von Semno. Ein Unternehmen, das ich zusammen mit einem Informatiker begonnen habe, um Angehörige verstorbener Menschen zu unterstützen, den digitalen Nachlass zu regeln.

Für eine Sendung des DRS1 wurde ich von Michèle Renaud interviewt. DSR ist das Radioprogramm der deutschsprachigen Schweiz. Die Schweiz ist ja von Freiburg, wo ich lebe nicht weit. Hier im Dreiländereck habe ich mich inzwischen an den schwizerdütscher Sprachklang gewöhnt. Die Sendung ist in Schwizerdütsch gesprochen, mein Part allerdings in Hochdeutsch. Titel der Sendung: Unsterblich im Internet.

“Wenn wir sterben, ist für uns in der virtuellen Welt des Internets noch lange nicht Schluss. Mit unseren E-Mails, Webseiten oder Fotos bleiben wir ewig präsent. Für manche Menschen ist das ein Trost. So kann man nicht nur auf dem Friedhof dem Verstorbenen eine Kerze anzünden, sondern auch im Internet.”

Hier ist der Link zum Podcast, der auf der Webseite angehört oder auch heruntergeladen werden kann.

Die Sendung “Zwischenhalt” enthält Beiträge zu Kirchen und Religion. So wurde ich vor allem als Theologin angefragt. Im Anschluss an die Sendung läuten Glocken von Schweizer Kirchen den Sonntag ein.

Dieser Artikel ist Beitrag 3 von 4 Beiträgen der Artikel-Serie Empfohlene Podcast.

Thema: Digitaler Nachlass, Empfehlungen, Internet | Kommentare (0) | Autor: