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Bestattungskultur und Trauer – 9. Palliative Care Symposium

Donnerstag, 21. Oktober 2010 11:24

Hinweisen möchte ich auf eine Veranstaltung zum Thema Bestattungskultur und Trauer am 26.11.2010 in Freiburg

Die Ausschreibung:

Eine faszinierende bisweilen auch verstörende Vielfalt von Bestattungskulturen begegnen uns in Geschichte und Gegenwart. Ob Erd-, Luft-, Wasser- oder Feuerbestattung und für alles finden sich eindrückliche Beispiele, in ihnen drücken sich Todesvorstellungen ebenso aus, wie Formen des Umgangs mit Tod und Sterben in verschiedenen Kulturen. Prägend für die Bestattungskultur in Deutschland und Europa waren – mit vielen Wandlungen – die christlichen Kirchen. Heute haben Glaubensgemeinschaften kein Monopol mehr auf die „letzten Dinge“ und es entwickelt sich eine vielfältige Bestattungskultur mit kreativen und individuellen Variationsmöglichkeiten: Friedwälder,

Aschenstreuwiesen, Diamantenpressungen aber auch Internetfriedhöfe sind die neuen Stichworte. Menschen mit Migrationshintergrund, etwa aus der Türkei, die zunehmend in Deutschland begraben sein möchten, verlangen nach neuen Friedhöfen und Kultursensibilität.

Das 9. Freiburger Palliative Care Symposium widmet sich dem Thema Bestattungskultur und Trauer und bietet Gelegenheit, sich aus unterschiedlichen Blickwinkeln mit dem Thema auseinanderzusetzen. Es lädt dazu ein, die Vorstellungen von Bestattung und Trauerarbeit in den Kontext von Palliative Care zu stellen.

Es laden ein:

Prof. Dr. Thomas Klie (EH Freiburg)
Prof. Dr. Andreas Heller (IFF Wien)
Prof. Dr. med. Dr. h.c. Christoph Student (Deutsches Institut für Palliative Care, Bad Krozingen)

Programm 26.11.2010, 9:00 – 17:00 Uhr
Anmeldung über das Institut für Weiterbildung an der Evangelischen Hochschule Freiburg e.V.

> Das vollständige Programm und die Anmeldung

Thema: Kirche/ Religion, Sterbebegleitung, Trauer | Kommentare (0) | Autor:

Die Freiburger wissen zu leben – jetzt lernen Sie die Kunst des Sterbens

Sonntag, 10. Oktober 2010 11:06

lks

Leben vor dem Tod? Leben mit dem Tod?
Von November 2007 bis Juli 2008 führten die Fotografin Gülay Keskin und die Hospizmitarbeiterin und Projektleiterin Julia Severin Gespräche mit Menschen auf Palliativstationen, im stationären Hospiz und im ambulanten Bereich. Die daraus entstandenen, 3 m hohen Portraits und Aussagebilder von 16 Betroffenen, lassen die Betrachter an deren Gedanken und Gefühlen teilhaben.

Sterben zeigen im öffentlicher Raum?
Leben ja – Sterben, nein? Die Ausstellung LebenskunstSterben bringt Sterben und Tod in den öffentlichen Raum. Nach Heidelberg, Luzern und Bremen  wird die Ausstellung vom 30. Oktober bis 19. November 2010 in Freiburg, in der  Kirche St. Martin am Freiburger Rathausplatz, gezeigt. Einzelne Bilder werden auch im Münster Unserer Lieben Frau und in der  Sparkasse Freiburg – Nördlicher Breisgau (Kaiser-Joseph-Straße) ausgestellt.

Begleitprogramm
An unterschiedlichen Orten im Stadtgebiet, in Zusammenarbeit mit verschiedenen Einrichtungen, wird die Ausstellung von einem Rahmenprogramm mit vielfältigen Vorträgen und Veranstaltungen zum Thema Sterben und Leben kurz vor dem Tod begleitet.

> Das ausführliche Programm

LebenskunstSterben von 30. Oktober bis 19. November 2010 in Freiburg
Veranstalter sind die Katholische Kirche, die Evangelische Kirche und die Caritas-Akademie. Die Ausstellung ist täglich 9:00 – 12:00 Uhr und 14:00 – 18:00 Uhr, Sonntags 14:00 – 18:00 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Ort: Kirche St. Martin, Rathausgasse 3, Freiburg

Vernissage und Führung mit Gülay Keskin (Fotografie) und Julia Severin (Projektleitung) am 30.10.2010, 19.00 Uhr

Finissage am 19.11.2010, 18.00 Uhr

Mein Beitrag ist ein Vortrag am 17.11.2010 um 19.00 Uhr mit dem Thema “Tod 2.0 – Wie im Internet getrauert wird” Erhalten Sie Einblick in den digitalen Wandel: auf YouTube ein Video einstellen, eine Kerze auf einer Gedenkseite entzünden, im Forum kondolieren, ein Profil in der Community löschen. Wie verändert sich die Trauer- und Bestattungskultur durch das Internet? Ort: Musiksaal, Kirche St. Martin, Rathausgasse 3, Freiburg. Eintritt: Spende

Thema: Empfehlungen, Kirche/ Religion, Sterbebegleitung | Kommentare (0) | Autor:

Die Medikalisierung und Ökonomisierung des Sterbens

Mittwoch, 7. Oktober 2009 10:36

Über die Wünsche und die Realität der Sterbenden spricht der Theologe und Soziologe Reimer Gronemeyer. Den Link zur Sendung des SWR gibt es auf seiner Webseite.

“Umfragen bestätigen: 80 Prozent der Deutschen wünschen sich noch heute, im Kreis der Familie zu sterben, doch die Realität sieht anders aus: Die meisten sterben in Krankenhäusern oder Pflegeheimen, und ihr Sterben wird zunehmend medikalisiert, institutionalisiert und ökonomisiert.”

Professor Dr. Dr. Reimer Gronemeyer, SWR2 Aula vom 30.12.2007.

Thema: Empfehlungen, Sterbebegleitung | Kommentare (0) | Autor:

Hospiz macht Schule – Projektwochen

Montag, 27. Juli 2009 10:00

© Claus Mikosch - Fotolia.com

Wenn es um Sterben und Tod geht, werden viele Menschen nachdenklich, oft sprachlos. Kinder nicht unbedingt, doch hierfür braucht es Gelegenheiten und Erwachsene, die dem Thema nicht ausweichen.

Im Projekt Hospiz macht Schule wurden bisher über 300 Hospizmitarbeiter/innen für die Begleitung von Projektwochen an Grundschulen zum Thema “Tod und Sterben” geschult. In einem geschütztem Rahmen geben sie den Kindern der 3. und 4. Klasse die Möglichkeit, alle möglichen Fragen zu stellen und ihre Erfahrungen und Vorstellungen mitzuteilen. Jeder Tag hat einen neuen Fokus, es geht um Werden und Vergehen – Wandlungserfahrungen, Krankheit und Leid, Sterben und Tod, Traurig-Sein, Trost und Trösten. Bei Kindern ist es nicht anders als bei Erwachsenen: Was man kennt, davor hat man weniger Angst.

Entwickelt wurde das Projekt von der Hospizbewegung Düren e.V., gefördert wurde es vom Bundesministerium für Familie. Wegen des großen Interesses in ganz Deutschland, benötigen die Aktiven Unterstützung von Förderern und Sponsoren.

Über Hintergründe, Konzept und Erfahrungen gibt es eine Menge auf der Webseite des Projektes zu lesen.

Thema: Empfehlungen, Kinder und Tod, Sterbebegleitung | Kommentare (0) | Autor:

Tagungsband – Wer begleitet die Begleiter

Mittwoch, 10. Juni 2009 10:00

Die Stiftung menschenwürdiges Sterben und die Theodor Springmann Stiftung hatten sich mit der Tagung im September 2008 eines wichtigen Themas angenommen. Der Tagungsband ist jetzt erhältlich.

“Wer begleitet die Begleiter? Die Bewältigung psychosozialer Belastungen in der Pflege Sterbender”

erhältlich bei der Theodor Springmann Stiftung
60 Seiten,  Kostenbeitrag 6,00 €

Inhalt:

Pflegekräfte und andere professionelle Helfer, die sterbende Menschen pflegen und begleiten, sind besonderen Belastungen ausgesetzt. Welche Ansätze und Projekte gibt es, um die Situation der Mitarbeiter in der palliativen Versorgung von Sterbenden zu verbessern. Welche persönlichen Fähigkeiten lassen sich entwickeln, um die Zufriedenheit mit der Arbeit zu fördern und einem Burnout angesichts des wiederkehrenden und gehäuften Sterbens in der täglichen Arbeit vorzubeugen.  In der notwendigen Implementierung von Palliative Care liegt die Chance für die Mitarbeiter, ihre berufliche und persönliche Kompetenz zu entwickeln.

Der Bericht aus dem Alltag eines rechtlichen Betreuers und Mediators für Sterbende zeigt, wie ungelöste Konflikte der Sterbenden mit ihren Angehörigen oder den Pflegenden verstanden und im besten Fall gelöst werden können. Die Klärung einer schwierigen Situation entlastet auch die Pflegenden.

Thema: Bestatter, Empfehlungen, Friedhof, Sterbebegleitung, Trauer, Trauerredner | Kommentare (0) | Autor: