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Qualifizierte Begleitung von Sterbenden und Trauernden

Montag, 23. März 2009 14:07

Inzwischen in der 12. Auflage erhältlich ist die Veröffentlichung Qualifizierte Begleitung von Sterbenden und Trauernden aus dem Verlag Forum GesundheitsMedien.

Dieses Grundlagenwerk für die Sterbe- und Trauerbegleitung wird fortlaufend aktualisiert. In zwei  DIN A5 Ringordnern gibt es inzwischen über 80 Beiträge von mehr als 40 Autoren auf über 2.000 Seiten. Regelmäßig erscheinen neue Artikel oder vorhandene Artikel werden überarbeitet, wenn sich z.B. Gesetzesgrundlagen ändern.

Die Beiträge umfassen medizinische, rechtliche, psycho-soziale und spirituelle Hilfestellungen. Mit zahlreichen Beispielen und nützlichen Anleitungen, z. B. zur Qualitätsentwicklung und Professionalisierung hat die Arbeitshilfe einen enormen Wert für die praktische Arbeit.

Abbonenten erhalten einen kostenfreien Zugang zum Onlineportal und den dort veröffentlichten Arbeitshilfen, Checklisten, hilfreichen Adressen und aktuellen Meldungen.

Zwei der Artikel habe ich selbst beigetragen. Ich empfehle das Werk gerne weiter, weil ich selbst nutze. Was ich schätze, sind die Aktualisierungen, mit denen auf Veränderungen und Trends reagiert weren kann. Die Artikel sind ausnahmslos von versierten Autorinnen und Autoren geschrieben und von hoher Qualität.

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Bilder, die bleiben – Dokumentarfilm

Sonntag, 1. März 2009 0:20

“Bilder, die bleiben” ist ein Dokumentarfilm über Abschied und Tod.

Von Katharina Gruber und Gisela Tuchtenhagen, nach einer Idee von Gesine Meerwein. Freiburg 2007, DVD, 52 Min.

Der Inhalt:

Gesine Meerwein ist 45 Jahre alt.
Sie lebt mit unberechenbaren Schmerzschüben und mit der Diagnose „schnellwachsende Metastasen“.
Fast vier Jahre lang rechnet sie damit, bald sterben zu müssen. Offen und eigenwillig setzt sie sich mit Tod und Bestattung auseinander.
Sie bindet  ihr Freundinnennetz und ihre Familie in diesen intensiven Prozess ein.
Als die Dreharbeiten für den Film beginnen, weiß niemand, dass es jetzt tatsächlich die letzten drei Monate ihres Lebens sind.

Das Besondere an diesem Film ist:

- Der Wunsch der Protagonistin, durch den Film selbst aktiv zu einer offenen und selbstbestimmten Kultur des Abschiednehmens beizutragen.
- Die außergewöhnlich nahe und dennoch unaufdringliche Kameraarbeit von Gisela Tuchtenhagen.
- Die langjährige, nahe Freundschaft zwischen Gesine Meerwein, deren Abschied filmisch begleitet wird und Katharina Gruber, einer der beiden Filmemacherinnen.
- Der Film hört nicht mit dem Tod auf, sondern begleitet auch den Abschiedsprozess der Angehörigen vom Körper der Verstorbenen.

Zu empfehlen für Veranstaltungen, zusammen mit der Filmemacherin Katharina Gruber. Sie gibt Einblicke in den Prozess der Begleitung und und Auskünfte über das Filmen in dieser Zeit. Der Film ist berührend, das anschließende Gespräch darüber noch mehr.

Dieser Artikel ist Beitrag 1 von 9 Beiträgen der Artikel-Serie Empfohlene Filme.

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