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Datenschutztest der Stiftung Warentest

Samstag, 27. März 2010 12:11

Die aktuelle Ausgabe des Magazins “Test” der Stiftung Warentest stellt das Ergebnis einer Untersuchung von acht deutschsprachigen Sozialen Netzwerken vor.  Vor allem Datenschutz und Nutzerrechte hatten die Verbraucherschützer im Visier. Am besten kommen “schülerVZ” sowie “studiVZ” weg. Die meiste Kritik wird an den Netzwerken Stayfriends, Facebook, LinkedIn und MySpace geübt. In fast allen Punkten wurde mit “mangelhaft” bewertet. Aus seiner Schulzeit weiß jeder, dass das soviel wie “durchgefallen” meint.

Bewertet wurden die Kategorien “Organisation und Transparenz”,  “Umgang mit Nutzerdaten”, “Datensicherheit” “Nutzerrechte”, “Jugendschutz” und “Mängel in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen”.

Beim Punkt “Datensicherheit” wurde von den sozialen Netzwerken die Erlaubnis für ein “Hacking” angefragt. Mit dem Wissen und der Zustimmung der Anbieter wurde versucht, in das Netzwerk einzudringen und einen Testaccount zu übernehmen.  Außer Xing, Facebook, MySpace und Linked stimmten alle im Test befindlichen Anbieter dieser Überprüfung zu. Die vier Communities, die nicht einverstanden waren, erhielten  in diesem Unterpunkt eine Abwertung.

Besonders kritisch gesehen wird die gängige Regelung bei den amerikanischen Anbietern. Diese behalten sich umfangreicher Nutzungsrechte an den, von den Mitgliedern der Community eingestellten Inhalten (Bilder, Texte) und die Weitergabe von Daten an Dritte vor.  Zu welchem Zweck, sagen sie nicht. Bei Facebook zum Beispiel heißt es: „Du gibst uns eine nicht-exklusive, übertragbare, unterlizenzierbare, unentgeltliche, weltweite Lizenz für die Nutzung jeglicher IP-Inhalte, die du auf oder im Zusammenhang mit Facebook postest“.

Bei der Überprüfung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen stellt die Stiftung Warentest fest, dass diese insbesondere bei Facebook und MySpace in Teilen ungültig sind:

Bleibt abzuwarten, wie die getesten Anbieter auf die schlechten Noten reagieren. Bleibt abzuwarten, ob die Nutzer der Communities irgendetwas an ihrem Verhalten in den Netzwerken verändern. Wie die Privatsphäre eingestellt ist und welche Inhalte auf der Plattform veröffentlicht werden, liegt in den Händen der Nutzer. Der Test gibt allen skeptischen Menschen gute Argumente, sich dem Sog der Online-Netzwerke zu entziehen und ihre Kontakte auf andere Weise zu pflegen.

Zusammen mit dem von der BITKOM gestern veröffentlichten Pressemeldung geht meine Frage noch weiter. Wie gehen die Sozialen Netzwerke mit den Profilen Verstorbener um. Diese sind zunächst verwaist und noch anfälliger für Mißbrauch als Profile, die von ihren Nutzern regelmäßig benutzt werden.

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Digitaler Nachlass – die Aufmerksamkeit für ein wichtiges Thema wächst

Samstag, 27. März 2010 10:05

Jetzt gibt auch der BITKOM – Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. – Hinweise zum Umgang mit dem digitalen Erbe.

Mit zunehmender Internetnutzung nimmt auch die Anzahl der verstorbenen Menschen zu, die sich aktiv im Internet bewegt haben. E-Mails, Community-Profile, virtuelle Adressbücher, online gespeicherte Daten, all das bleibt zurück, genauso wie die Papiere eines Menschen.

Der Branchenverband BITKOM rät Angehörigen, den digitalen Nachlass genauso sorgfältig zu beachten wie Schriftstücke aus Papier. In der digitalen Hinterlassenschaft kann sich aber auch die eine oder andere Überraschung verbergen. BITKOM rät zu einem bewussten und offenen Umgang mit dem Thema und zu Sensibilität für die  Privatsphäre des/ der Verstorbenen.

In der Pressemeldung sind wichtige Hinweise für Erben in verständlicher Sprache zusammengefasst.

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muchloved und eforever – eine Liste englischsprachiger Gedenkseiten

Donnerstag, 18. März 2010 12:02

Ein wenig über den Tellerrand geschaut, finden sich im World Wide Web zahlreiche Gedenkseiten. Eine übersichtliche Liste englischsprachiger Seiten hat Jon Davis von Muchloved.com zusammengestellt. Sie ist zu finden bei Aboutus.org.

Thema: Internet, Trauer | Kommentare (0) | Autor:

Erinnerungskultur im Internet – ein Beispiel der ZDF Mediathek

Dienstag, 22. Dezember 2009 10:00

Zum Jahresende häufen sich die Rückblicke auf das vergehende Jahr. Bisher kannte ich nur die Zusammenfassung politischer, kultureller oder zeitgeschichtlicher Ereignisse. Das ZDF hat nun einen Rückblick auf einige prominente Verstorbene zusammengestellt, voller Wärme und liebevollem Gedenken. Ein Beispiel dafür, wie Erinnerungskultur im Internet gestaltet werden kann.

Zu sehen ist der Film in der ZDF Mediathek

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Bleibt nüscht übrig

Freitag, 4. Dezember 2009 16:09

Nicht jedes Buch sucht einen Verlag, nicht jede Geschichte kommt groß heraus. Das Internet bietet Möglichkeiten, die eigenen Geschichten zu veröffentlichen, Bookrix ist ein solcher Anbieter.  Egal ob veröffentlichen oder ein wenig stöbern, ein wenig Zeit muss man mitbringen.

Eine schönes Büchlein dort ist die “Trauerrede auf meinen Großvater”. Ganz liebevoll gestaltet, mit Achtung vor dem Leben des Großvaters und mit allerlei Alltagsweisheiten. Unter anderem die Weisheit, dass nüscht übrig bleibt.

Thema: Gräber des Krieges, Trauer | Kommentare (0) | Autor: