Tag-Archiv für » Seebestattung «

Ruhe in Frieden – aber wie?

Dienstag, 3. November 2009 10:46

“Super Titel”, war meine erste Reaktion als ich die Ausschreibung der Katholischen Akademie Freiburg las. Ein Kennzeichen des Wandels in der Bestattungskultur ist die immer größer werdende Vielfalt der Bestattungsarten und Grabfelder. Diesem Wandel geht eine Abendveranstaltung der Akademie nach.

Ruhe in Frieden – aber wie?
Bestattungskultur im Wandel
Dienstag 10. November 2009, 19.00 Uhr
in Freiburg, Katholische Akademie, Wintererstr. 1

Die Veränderungen werden mit Blick auf den Einzelnen, die Kirchen, die Kommunen und die Bestatter diskutiert, mit der Frage: Wie wollen wir in Zukunft unsere Toten zur Ruhe betten? Wer noch überlegt wie er gebettet werden will, bekommt sicher einige Informationen und kann mit diskutieren. Die kompletten Informationen zur Veranstaltung gibt es hier.

Thema: Empfehlungen, Friedhof | Kommentare (0) | Autor:

Einmal im Leben Kaiser sein – Krematorium Niederrhein Willich offiziell eröffnet

Montag, 31. August 2009 10:37

Am vergangenen Freitag wurde das neue Krematorium Niederrhein Willich offiziell eröffnet. Betreiber ist die Facultatieve Gruppe, die verschiedene Krematorien und Begräbnisstätten in den Niederlanden und Deutschland (Memmingen) betreibt. Seit dem Frühjahr 2009 finden hier Kremationen statt, die Feierhallen wurden in den vergangenen Monaten fertig gestellt.

Der Innenhof

Der Innenhof

Am Samstag 29.08. wurde zum Tag der offenen Tür eingeladen. Ich war in der Nähe, hatte also Gelegenheit mir selbst einen Eindruck zu verschaffen. [...]

Thema: Bestatter, Friedhof, Trauer | Kommentare (1) | Autor:

Diskussion: Seebestattungen im Bodensee

Sonntag, 22. Februar 2009 19:28

Die Diskussion ist schon ein halbes Jahr alt, trotzdem interessant, weil sie grundsätzliche Fragestellung berührt.

Was meinen Sie? Sollen See-Bestattungen hierzulande erlaubt werden? Oder soll der Bodensee frei von Urnen bleiben? Diskutieren Sie mit!

Der Bodensee hat ein schweizer, ein deutsches und ein österreichisches Ufer. Wie ich es verstanden habe, wird von der Schweiz aus im Bodensee bestattet.

Eine Grauzone bleibt aber die Schweiz. Dort sind Seebestattungen erlaubt und werden auch von Deutschen genutzt.

Der Streit ging darum, ob zukünftig auch vom deutschen Ufer aus Urnen im See bestattet werden dürfen. Jetzt scheint festzustehen:

Auf deutscher Bodenseeseite wird es auch künftig keine Urnen-Bestattungen im See geben. Eine geplante Änderung des Bestattungsgesetzes regelt ganz klar, dass der Bodensee nicht zum „Totensee” wird. Die FDP hatte eine Liberalisierung gefordert. Für die CDU ist dies jedoch völlig tabu.

Die Diskussion dreht sich um Pietät, Trinkwasser, Wassermenge und Entendreck. Grillasche wird mit Totenasche verglichen, Deutsche mit Schweizern, Menschenwürde mit toten Fischen im See. Manche Beiträge zeugen von großer Unkenntnis. Denn Asche kann nicht mehr verwesen.

Denn die letzte Ruhe im Bodensee ist erheblich günstiger zu haben als eine reguläre Bestattung auf einem Friedhof.

Ob allerdings für die Deutschen, die auf die Schweizer Seite wechseln das Geld der Hauptgrund ist, bezweifle ich. Viele Menschen lieben den Bodensee, das Wasser, die Wellen. Damit wollen sie sich verbinden. Manche wollen eben nicht in ein Erdgrab auf dem umzäunten Friedhof.

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Urnengräber: Quadratisch und praktisch, gut?

Sonntag, 22. Februar 2009 15:41

"cimetière">Eric

Die Nachfrage nach pflegeleichten Grabstätten für Urnen steigt. Auf manchen Friedhöfen schießen die Urnenwände wie Pilze aus dem Boden. Es ist Zeit für eine Übersicht über diese Beisetzungsart.

1.  Für manche Leute praktisch, aber nicht unbedingt gut

Die anonyme Urnenbeisetzung: Praktisch ist es für die Sozialämter, die damit die Kosten gering halten wollen. Die Urnen werden meist frühmorgens von Friedhofsmitarbeitern auf einem dafür vorgesehenen Grabfeld beigesetzt. Das Grab erhält keine Kennzeichnung. Nur die Friedhofsverwaltung weiß, wer wo liegt. Nicht gut für die Menschen, die den/die Verstorbene kannten. Denn sie haben keinen Ort, zu dem sie gehen können.

2. Nur bedingt praktisch, aber schon besser

[...]

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