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Der Staat als Zwangserbe

Samstag, 26. Februar 2011 9:02

Wer erbt, wenn keiner erbt?

Wer erbt, wenn die Erben das Erbe ausschlagen?

Es erbt der Staat. In vielen Fällen ist das Zwangserbe nicht gerade appetitlich, wie der verlinkte Beitrag in der ZDF-Mediathek Über die Arbeit der staatlichen Nachlassverwalter zeigt.

Link zu zum Beitrag: Wenn der Staat erbt.

Dieser Artikel ist Beitrag 8 von 8 Beiträgen der Artikel-Serie Empfohlene Filme.

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Die Freiburger wissen zu leben – jetzt lernen Sie die Kunst des Sterbens

Sonntag, 10. Oktober 2010 11:06

lks

Leben vor dem Tod? Leben mit dem Tod?
Von November 2007 bis Juli 2008 führten die Fotografin Gülay Keskin und die Hospizmitarbeiterin und Projektleiterin Julia Severin Gespräche mit Menschen auf Palliativstationen, im stationären Hospiz und im ambulanten Bereich. Die daraus entstandenen, 3 m hohen Portraits und Aussagebilder von 16 Betroffenen, lassen die Betrachter an deren Gedanken und Gefühlen teilhaben.

Sterben zeigen im öffentlicher Raum?
Leben ja – Sterben, nein? Die Ausstellung LebenskunstSterben bringt Sterben und Tod in den öffentlichen Raum. Nach Heidelberg, Luzern und Bremen  wird die Ausstellung vom 30. Oktober bis 19. November 2010 in Freiburg, in der  Kirche St. Martin am Freiburger Rathausplatz, gezeigt. Einzelne Bilder werden auch im Münster Unserer Lieben Frau und in der  Sparkasse Freiburg – Nördlicher Breisgau (Kaiser-Joseph-Straße) ausgestellt.

Begleitprogramm
An unterschiedlichen Orten im Stadtgebiet, in Zusammenarbeit mit verschiedenen Einrichtungen, wird die Ausstellung von einem Rahmenprogramm mit vielfältigen Vorträgen und Veranstaltungen zum Thema Sterben und Leben kurz vor dem Tod begleitet.

> Das ausführliche Programm

LebenskunstSterben von 30. Oktober bis 19. November 2010 in Freiburg
Veranstalter sind die Katholische Kirche, die Evangelische Kirche und die Caritas-Akademie. Die Ausstellung ist täglich 9:00 – 12:00 Uhr und 14:00 – 18:00 Uhr, Sonntags 14:00 – 18:00 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Ort: Kirche St. Martin, Rathausgasse 3, Freiburg

Vernissage und Führung mit Gülay Keskin (Fotografie) und Julia Severin (Projektleitung) am 30.10.2010, 19.00 Uhr

Finissage am 19.11.2010, 18.00 Uhr

Mein Beitrag ist ein Vortrag am 17.11.2010 um 19.00 Uhr mit dem Thema “Tod 2.0 – Wie im Internet getrauert wird” Erhalten Sie Einblick in den digitalen Wandel: auf YouTube ein Video einstellen, eine Kerze auf einer Gedenkseite entzünden, im Forum kondolieren, ein Profil in der Community löschen. Wie verändert sich die Trauer- und Bestattungskultur durch das Internet? Ort: Musiksaal, Kirche St. Martin, Rathausgasse 3, Freiburg. Eintritt: Spende

Thema: Empfehlungen, Kirche/ Religion, Sterbebegleitung | Kommentare (0) | Autor:

Online-Kampagne “Die eigene Würde bewahren”

Sonntag, 11. April 2010 14:31

Der Bundesverband Deutscher Bestatter nutzt verstärkt das Internet, um den Verbrauchern das Markenzeichen „Bestatter – vom Handwerk geprüft“ nahe zu bringen. Begleitet von Anzeigen und Plakatwerbung wird aufgezeigt, für welche Werte die Bestattungsinstitute mit diesem Markenzeichen stehen.

Dies zeigt das aktuelle Video: “Die eigene Würde bewahren”

Woraus besteht ein Leben? Ein Teil kommt zum anderen…

Der Bestatter begleitet Menschen am Ende ihres Lebens, wenn für die Menschen, die Abschied nehmen, das ganze Leben noch einmal in den Blick kommt. Das fängt das Video schön ein. Nicht grell und laut, sondern behutsam stellt es dar, was für Menschen zählt, um am Ende der Reise gut anzukommen.

Qualität, Kompetenz, Zuverlässigkeit und Vertrauen. Dafür stehen die über 950 Bestattungsunternehmen mit diesem Markenzeichen. Qualifizierte Mitarbeiter, 24h Erreichbarkeit und eine transparente Preisgestaltung sind die wichtigsten Anforderungen, um das gesetzlich geschützte Markenzeichen als Lizenz zu erhalten.

Aufgrund des hohen Anspruchs an die Dienstleistung sind diese Unternehmen zudem nach DIN EN ISO 9001:2008 zertifiziert. Dies ist der weltweit bekannteste Standard für Managementsysteme und Qualitätskontrolle. Zertifizierte Bestattungsunternehmen haben also ein entsprechendes Qualitätsmanagementsystem eingeführt und unterliegen einer ständigen Kontrolle durch geschulte Prüfer.

Nach der TV-Kampagne im Jahr 2008 setzt der Bundesverband Deutscher Bestatter die Aufklärungsarbeit fort und wirbt auf ungewöhnlichem Weg für die Werte, für die das Markenzeichen steht:

Mehr Infos zum Bundesverband Deutscher Bestatter e.V. unter www.bestatter.de

Die anspruchsvolle Aus- und Weiterbildung seiner Mitglieder sowie die regelmäßige Prüfung der Qualitätskriterien sollen sich auch im Image der Branche wieder finden. Der Bundesverband der Deutschen Bestatter geht bewusst neue Wege und nutzt das Internet, um seine Botschaft zu transportieren.

Thema: Bestatter | Kommentare (0) | Autor:

Die Persönlichkeitsrechte Verstorbener zählen nicht in der Medienwelt

Montag, 29. März 2010 10:31

Immer mehr, vor allem junge Menschen, nutzen das Internet. In den Social Communities wie StudiVZ, Facebook oder wer-kennt-wen stellen Sie private Informationen und Bilder ein. Kaum einer ist sich bewusst, dass diese Informationen alles andere als privat sind. Ein Filmbeitrag in der ARD-Mediathek mit dem Titel “Raubzug im Internet – wie Medien Privatfotos stehlen” kritisiert die Praxis von Sensationsjournalisten, sich die Bilder für ihre Geschichten aus dem Internet zusammen zu suchen. Das Leid von Menschen wird für eine höhere Auflage ausgeschlachtet, Fehler werden bewusst einkalkuliert, die Gefühle der Angehörigen mißachtet.

Den sehenswerten Filmbeitrag finden Sie hier.

Thema: Internet | Kommentare (0) | Autor:

Steigern der Rendite mit Todesklausel in Unternehmensanleihen

Montag, 22. März 2010 9:00

Urne-Asche

Die Financial Times Deutschland berichtet aktuell über Spekulationen in den USA mit Hilfe todkranker Menschen. Die Finanzwelt hat eine ganz eigene Sprache. Ich könnte niemandem erklären, wie diese Finanzprodukte funktionieren. Die Fachwelt kennt sich besser aus mit Anleihen, Bond, Emittent, Survivor Option, death put, Nennwert und Rendite. Allerdings bin ich beeindruckt, auf welche Ideen Spekulanten kommen, um aus Asche Asche zu machen – so das wunderbare Wortspiel der Financial Times. Eine Frage bleibt offen: was bewegt todkranke Menschen dazu, einen solchen Vertrag zu unterschreiben? Immerhin, in Deutschland sind diese Papiere unbekannt.

Hier geht es zum Artikel

Thema: Kurios bis Seltsam | Kommentare (0) | Autor: